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Mega-Gewinn für LeverkusenBayer vor Verkauf von Ex-Kölner – FC profitiert nur minimal

Kerim Alajbegovic (r.) mit Ball in Aktion.

Copyright: IMAGO/ZUMA Press Wire

Kerim Alajbegovic (r.), hier beim WM-Spiel gegen die USA, schließt sich offenbar Juventus Turin an. 

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Bei der WM konnte Kerim Alajbegovic erneut mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. Jetzt geht der 18-Jährige wohl den nächsten Schritt und wechselt in die Serie A. 

Kerim Alajbegovic (18) konnte sich in diesem Sommer auf der ganz großen Bühne beweisen. Mit der bosnischen Nationalmannschaft war der erst 18-jährige Offensivspieler bei der WM unterwegs und schaffte es mit seinem Team sogar ins Sechzehntelfinale, wo gegen Co-Gastgeber USA (0:2) jedoch Schluss war.

In den vier Einsätzen erzielte der Profi von Bayer Leverkusen einen Treffer und konnte mit seinen Leistungen definitiv überzeugen. Nur ein paar Wochen nach dem Turnier hat Alajbegovic nun wohl einen neuen Klub gefunden. 

Alajbegovic-Transfer: FC kassiert als Ausbildungsklub mit ab

Laut „Sky“-Informationen wechselt der Linksaußen für satte 33 Millionen Euro zu Juventus Turin in die Serie A. Die Ablösesumme kann durch Bonuszahlung auf 40 Millionen Euro ansteigen.

Von diesem Wechsel profitieren jedoch nicht nur die Leverkusener. Durch den Solidaritätsmechanismus fließen fünf Prozent der Gesamtablösesumme (in diesem Fall 1.650.000 Millionen Euro) in einen Ausbildungs-Fonds, der unter den Klubs aufgeteilt wird, bei denen der Spieler zwischen seinem 12. und 23. Lebensjahr registriert war. Einer von diesen Vereinen ist der 1. FC Köln. 

Alajbegovic startete seinen fußballerischen Werdegang nämlich bei den Geißböcken, ehe er im August 2021 im Alter von 14 Jahren in die Jugendabteilung von Bayer wechselte. Da er mit seinem 12. und 13. Lebensjahr aber noch im Trikot des FC spielte, erhalten also auch noch die Kölner Kohle aus dem Solidaritätstopf. Die Summe beläuft sich auf 165.000 Euro.

RB Salzburg erhält ebenfalls eine Ausbildungs-Entschädigung, da Alajbegovic im Sommer 2025 von Leverkusen zum Österreich-Klub wechselte. Nach einer starken Saison, in der der Bosnier neun Treffer in 28 Liga-Partien erzielte und zum Nationalspieler wurde, zog die Werkself jedoch die Rückaufoption in Höhe von acht Millionen Euro und lotste den gebürtigen Kölner zurück nach Leverkusen. 

Von der Rückholaktion dürfte der FC ebenfalls profitieren haben – auch wenn es sich dabei nur 40.000 Euro handelt, die die Domstädter durch den Transfer als Ausbildungs-Entschädigung erhalten haben. 

Bei Bayer ist der Konkurrenzkampf in Leverkusen jedoch groß. Sowohl Ibrahim Maza, Malik Tillman, Afonso Moreira, Eliesse Ben Seghir, Ernest Poku als auch Martin Terrier können die bevorzugte Position von Alajbegovic spielen.

Und da der 18-Jährige mit seinen Leistungen bei der WM noch gefragter auf dem Transfermarkt wurde, entschieden sich die Bayer-Bosse wohl nun für einen Verkauf. Das bringt dem Klub nämlich die nötigen Einnahmen, um beispielsweise einen neuen Linksverteidiger zu holen.

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