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Köln-Neuzugang gut vorbereitetMensah spricht FC-Fans schon jetzt aus der Seele

Gideon Mensah will beim 1. FC Köln jetzt durchstarten: Der WM-Fahrer kam nach einer Krankheit verspätet im Trainingslager an, absolvierte am Mittwoch seine erste Einheit und sprach danach mit den Medien.

Spieler des 1. FC Köln ist Gideon Mensah (28) nach seiner Verpflichtung am 11. Juli 2026 schon länger, doch am Mittwoch (29. Juli) durfte der ghanaische Nationalspieler dann ein erstes Mal im Kreise der Kollegen Gas geben.

Zunächst weilte der Linksverteidiger im verlängerten WM-Urlaub, dann verhinderte eine Erkrankung die pünktliche Anreise zum Österreich-Trainingslager. Mit einer ersten Laufeinheit auf dem Rasen hat der Neuzugang nun seine ersten Schritte in FC-Kluft gemacht – und gleich danach die ersten Fragen der Medien beantwortet.

Gideon Mensah entschied sich während der WM für den FC

In der Mixed Zone ging Mensah schon auf einige Fragen auf Deutsch ein. Die Sprache beherrscht er nach drei Jahren in Österreich, auch wenn der ehrgeizige Defensiv-Spezialist nach fünf Jahren fernab der Alpenrepublik inzwischen etwas aus der Übung ist.

„Ich war die letzten Jahre in Frankreich und habe in meinem Kopf alles verloren“, scherzte Mensah, der sich in den kommenden Wochen sportlich und sprachlich wieder in Richtung seiner Topform ackern will. Bei seinem vorigen Klub AJ Auxerre zählte er über vier Jahre zu den zuverlässigen Säulen, bestritt 111 Ligaspiele in Frankreich.

Weil sein Vertrag zum 30. Juni auslief, hatte Mensah frühzeitig verschiedene Optionen auf dem Tisch. Der FC habe ihn bereits vor Saisonende und damit auch vor der WM kontaktiert, berichtete Mensah über die erste Annäherung aus Köln: „Den ersten Kontakt hatte ich telefonisch mit Tim (Steidten, Anm. d. Red.), es war ein sehr gutes Gespräch.“

Im Laufe der Weltmeisterschaft, als sich Mensah noch mit Teamkollegen und dem Trainerstab der Auswahl aus Ghana besprach, reifte schließlich der Entschluss zum FC-Wechsel: „Nach dem zweiten Spiel, als für uns das Weiterkommen zu 100 Prozent sicher war, habe ich mich für die Unterschrift in Köln entschieden.“

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Den FC-Fans versprach er, dass es bei ihm an Einsatz nicht mangeln wird. „Ich mag es sehr, viel zu laufen, den Ball am Fuß zu haben und im Kollektiv zu verteidigen. Ich bin allgemein ein positiver Mensch. Ob ich spiele oder nicht, ich bin immer da für meine Mannschaft“, versicherte Mensah.

Worauf es beim FC ankommt, hat der Neue bereits verinnerlicht: „Ich freue mich schon sehr darauf, die Derbys zu spielen“, sagte Mensah mit hörbarer Begeisterung über die Duelle mit dem Erzrivalen Borussia Mönchengladbach. Er sprach den Fans damit aus der Seele: „Ich habe ein Video gesehen, und es ist Wahnsinn!“

Wenn auch mit etwas Abstand, tritt er beim FC in große Fußstapfen. Mensah ist der erste Profi nach Ex-Kapitän Jonas Hector (36) mit der Nummer 14. „Ich weiß, dass es eine wichtige Nummer für den Verein ist“, betonte Mensah und versprach: „Als Neuzugang habe ich die Pflicht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Dafür bin ich bereit.“

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