Bei RB Leipzig bahnt sich ein Wachwechsel auf der Torwart-Position an. Die langjährige Nummer eins könnte von einem alten Bekannten ersetzt werden, der bei der WM 2026 glänzte.
Aktuell auf VereinssucheKehrt WM-Held in die Bundesliga zurück?

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Örjan Nyland spielte in der Saison 2022/2023 bereits für RB Leipzig in der Bundesliga.
Ein Abschied von Keeper Peter Gulacsi bei RB Leipzig nach elf gemeinsamen Jahren scheint in diesem Sommer möglich. Sollte es so kommen, steht die Rückkehr eines früheren Spielers im Raum.
Laut Informationen von Sky führen die Sachsen bereits Verhandlungen mit Örjan Nyland, falls der etablierte Stammtorhüter zum FC Villarreal wechselt. Der 35-jährige Norweger, der bei der WM als Nummer eins seines Landes überzeugte und mit starken Auftritten seinen Anteil am Viertelfinal-Einzug hatte, wird als ein Anwärter gehandelt.
Gulacsi-Zukunft trotz neuem Vertrag ungewiss
Für Nyland wäre es kein Sprung ins kalte Wasser. Der Keeper stand schon in der Spielzeit 2022/23 für die Leipziger im Kasten und kam als Backup auf drei Einsätze. Anschließend ging es für ihn ablösefrei zum FC Sevilla, wo sein Vertrag aber Ende Juni endete.
Aktuell ist der Torwart vereinslos und war kürzlich auch beim VfB Stuttgart ein Thema, nachdem sich Dennis Seimen verletzt hatte. Die Verantwortlichen dort wollen aber die Lage beobachten, wie Coach Sebastian Hoeneß erklärte: „Wie sich die Dinge entwickeln“. Das berichtet „Transfermarkt“.
Die Situation um Gulacsi ist pikant. Sein Arbeitspapier in Leipzig wurde erst im Februar bis 2027 ausgedehnt.
Trotzdem kursierten schon zu diesem Zeitpunkt Spekulationen, der 36 Jahre alte Ungar könnte im Sommer für den jüngeren Belgier Maarten Vandevoordt (24) Platz machen. Für den erfahrenen Schlussmann wäre der Wechsel in die spanische LaLiga eine reizvolle neue Aufgabe.
Ein Abgang von Gulacsi würde eine Ära beenden. Er stieß im Sommer 2015, als der Klub noch in der zweiten Liga war, vom FC Red Bull Salzburg zum Team.
Seitdem absolvierte er 362 Pflichtspiele und hielt seinen Kasten 119 Mal sauber. In der Vereinshistorie liefen nur Rekordmann Yussuf Poulsen (32) mit 425 Spielen und Spielführer Willi Orbán (33) mit 385 Partien öfter für den zweimaligen Pokalgewinner auf. (red)
