Mario Basler musste sich im Sport1-„Doppelpass“ für Sätze über Leon Goretzka aus dem Jahr 2018 erklären. Er wehrte sich unter anderem mit einem Vergleich zu Lukas Podolski.
Im „Doppelpass“Basler plötzlich in Bedrängnis – der wehrt sich mit Poldi-Vergleich

Copyright: Sport1
Mario Basler fasst sich im Sport1-Doppelpass am 3. Mai 2026 an den Kopf:

Da musste er aber ganz schnell mal zurückrudern! Mario Basler (57) wurde jetzt mit rund acht Jahre alten Aussagen konfrontiert – und konnte sich plötzlich an nichts mehr erinnern.
Aber was war passiert? Leon Goretzka (31) hatte vor ein paar Tagen ein altes Basler-Zitat über seinen Bayern-Wechsel vom FC Schalke 04 nach München im Sommer 2018 hervorgekramt.
Sport1-„Doppelpass“: Basler entschuldigt sich
Kurz nach Verkündung des Wechsels saß Basler im Januar 2018 als Gast im Sport1-„Doppelpass“ und sagte über den gebürtigen Bochumer: „Ist der Junge mit 22 zufrieden, wenn er bei Bayern nur fünf Einsätze hat? Weil bei Bayern München gibt’s andere Granaten als Leon Goretzka.“
Kult-Trainer Peter Neururer (71) hielt damals dagegen und sagte, dass sich Goretzka bei Bayern einen Stammplatz erkämpfen würde. Basler konterte: „Die Wette kannst du bei mir abgeben, dass er das nicht schafft.“
Das Resultat? Bereits in seiner ersten Saison für die Münchner absolvierte Goretzka 42 Partien, erzielte neun Treffer und legte sieben weitere auf. Er stand sogar 29-mal in der Anfangsformation.
Vor seinem Bayern-Abschied (Vertrag läuft Ende Juni aus) erinnerte sich Goretzka in einem Interview an die Basler-Sätze: „Ich erinnere mich an eine ‚Doppelpass‘-Sendung, in der Mario Basler und Peter Neururer eine Wette abgeschlossen haben. Basler meinte, dass ich keine fünf Spiele für Bayern machen werde – es sind dann ja doch ein paar mehr geworden. Ich weiß gar nicht, ob Peter Neururer seine Kisten Bier je bekommen hat.“
Das war das Stichwort für die „Doppelpass“-Sendung am Sonntag (3. Mai 2026)! Basler ersetzte den fehlenden Stamm-Experten Stefan Effenberg (57) in der Runde. Als es dort um Goretzka ging, wurde Basler plötzlich ganz klein in seinem gemütlichen Sessel.
Co-Moderatorin Katharina Kleinfeldt (32) sprach die Basler-Sätze von 2018 explizit ein und ließ die Szene noch einmal abspielen. Danach fragte sie direkt an Basler gerichtet: „Wie sieht es aus mit den Wetteinsätzen für Peter Neururer, Mario?“
Der entgegnete zunächst nur unter dem Gelächter des Publikums: „Ich war gerade die letzten drei Minuten abgelenkt. Was war?“ Und weiter: „Der Peter trinkt doch gar kein Bier, der trinkt doch nur Weinschorle. Ich kaufe ihm eine Kiste Wein. Ich kann mich wirklich nicht mehr daran erinnern, aber ich darf ja auch einmal falsch liegen in zehn Jahren.“
Danach wollte sich der Ex-Profi aber auch noch ein wenig ausführlicher erklären und brachte dann auch FC-Legende Lukas Podolski (40), der in Polen am Samstag den Pokal gewonnen hat, mit ins Spiel: „Ich habe ich damals auch schon gesagt, es haben ja schon öfters auch mal gute Spieler bei den Bayern probiert, Podolski unter anderem und da hat es am Schluss nicht so funktioniert. Podolski hat ein paar Einsätze bei Bayern gehabt, war aber nie Stammspieler, musste dann ja auch wieder weg.“
Moderator Florian König (58) nahm Basler dann mal so richtig in die Pflicht: „Möchtest du dich bei Leon Goretzka für die Fehleinschätzung entschuldigen? Du kannst dich in die Kamera entschuldigen bei ihm.“
Basler brachte erst aber nur ein kurzes „Hallo“ raus und sagte dann: „Ich habe damals die Aussage gemacht und habe auch geglaubt, wenn er vom FC Schalke nach Bayern kommt, dass der Schritt erstmal zu groß ist. Es ist doch super, dass er sich so entwickelt hat. Und ihr habt ja gehört, was ich jetzt seit ungefähr vier Jahren sage oder auch heute schon. Mir tut es leid, dass er nicht beim FC Bayern bleibt. Es tut mir richtig weh, dass er weg muss. Leon, natürlich entschuldige ich mich auch bei dir. Ich war damals nicht so überzeugt. Heute bin ich total von dir überzeugt. Schade, dass du weggehst vom FC Bayern.“

