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Bundesliga-Krise Die Bayern stolpern weiter – 0:1-Pleite in Augsburg

Bayern Münchens Jamal Musiala und Sadio Mané ziehen in Augsburg ein langes Gesicht.

Bayern Münchens Jamal Musiala und Sadio Mané reagieren auf das Gegentor in Augsburg.

Der FC Bayern München schwächelt in der Bundesliga weiter. Am 7. Bundesliga-Spieltag hat der Rekordmeister beim FC Augsburg 0:1 verloren. Es war das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.

1:1 gegen Borussia Mönchengladbach, 1:1 bei Union Berlin und 2:2 gegen den VfB Stuttgart – der FC Bayern zeigte zuletzt ungeahnte Schwächen in der Bundesliga. Und am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga setzte sich dieser Trend fort.

In Augsburg setzte es ein 0:1 für den FC Bayern. Es war das vierte Spiel in Folge ohne Sieg – und gleichzeitig die erste Bundesliga-Niederlage für die Münchner in der laufenden Saison.

Mergim Berisha erzielt das Tor des Tages

Nach 45 Minuten am Samstag (17. September 2022) beim FC Augsburg stand es noch 0:0. Zwar hatten die Bayern einige gute Möglichkeiten durch Sadio Mané (13.) und Leroy Sané (18.), doch auch die Gastgeber kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Nationaltorwart Manuel Neuer.

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So hatte Maximilian Bauer in der 38. Minute wohl die größte Chance des Spiels, doch der Abwehrspieler köpfte aus kurzer Distanz den Ball über die Latte. Neuer wäre hier chancenlos gewesen.

Die Augsburger boten dem Rekordmeister einen leidenschaftlichen Kampf, zwangen die Bayern immer wieder in Zweikämpfe und behielten in diesen oft die Oberhand. Und gingen in der zweiten Halbzeit durch einen Treffer von U21-Europameister Mergim Berisha (59.) nicht unverdient in Führung.

Da der FC Bayern in der Folgezeit seine guten Chancen durch Thomas Müller, Jamal Musiala, Marcel Sabitzer und Manuel Neuer (!) in der Nachspielzeit nicht nutzen konnte, war die erste Saison-Pleite für die Bayern nach 90 Minuten perfekt. Nach sieben Spieltagen hat der deutsche Rekordmeister gerade einmal zwölf Punkte auf der Habenseite und liegen damit bereits drei Zähler hinter Borussia Dortmund. Sollte Union Berlin am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg siegen, hätten die Eisernen sogar schon 17 Punkte. 

Viel Ballbesitz, wenig Ertrag

Die Bayern hatten zwar im ersten Durchgang 72 Prozent Ballbesitz, kamen aber in der ersten Halbzeit auf magere neun Schussversuche, von denen lediglich einer auf das Augsburger Tor ging. Der FCA kam ebenfalls auf neun Schussversuche, brachte aber immerhin drei auf das Tor der Bayern. Insgesamt hatten die Gastgeber sogar die besseren Möglichkeiten, das Unentschieden zur Halbzeit ging absolut in Ordnung.

Das Passspiel der Bayern war ungenauer als gewohnt, gerade einmal 77 Prozent der Zuspiele fanden den Mitspieler. Bayern-Trainer Nagelsmann hatte in Augsburg weitestgehend auf die Elf gesetzt, die unter der Woche gegen den FC Barcelona in der Champions League 2:0 gewonnen hatte.

In der Abwehr gab es am Samstag zwei Veränderungen. Matthijs de Ligt ersetzte in der Innenverteidigung den verletzten Lucas Hernández. Rechts hinten begann der gegen Barça starke Noussair Mazraoui für Benjamin Pavard, der gegen die Katalanen angeschlagen ausgewechselt werden musste. Im Mittelfeld lief Nationalspieler Leon Goretzka auf, er ersetzte Marcel Sabitzer. Nationalspieler Serge Gnabry war erneut nur Reservist, kam aber in der 62. Minute für Mazraoui auf den Platz. (can)

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