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Kompany-Angst vor Länderspiel-FluchWas der Bayern-Coach mit Nagelsmann ausgeheckt hat

Bayern-Trainer Vincent Kompany

Copyright: Jan Woitas/dpa

Vincent Kompany hofft auf eine Länderspielpause ohne verletzte Bayern-Profis. (Archivbild)

Die Länderspielpause steht an und bei Bayern München geht die Angst um.

Ein ungutes Gefühl beschleicht Bayern-Trainer Vincent Kompany. Wieder einmal steht eine Länderspielpause bevor, und fast sein gesamter Kader, von Superstar Harry Kane bis zu Michael Olise, ist für die Nationalteams unterwegs.

Für die WM-Vorbereitungsspiele der DFB-Elf wurden allein sieben Münchner berufen, darunter auch die Debütanten Jonas Urbig und Lennart Karl. Die Sorge im Verein ist riesig: Ein Verletzungs-Déjà-vu wie im März 2025 droht. Damals erwischte es Alphonso Davies und Dayot Upamecano mit schweren Knieverletzungen, die Operationen nach sich zogen.

Eberl spricht Klartext: Verletzungen kosteten die Saison

„Die Länderspielpause haben wir natürlich nicht im Griff“, gibt Kompany zu. Allerdings sieht er einen gewaltigen Unterschied zum vergangenen Jahr: „Da waren es Pflichtspiele, jetzt sind es meistens Freundschaftsspiele“, erläuterte der Coach laut einer Meldung der „dpa“.

Sportvorstand Max Eberl bezeichnete die damaligen Verletzungsprobleme sogar als den „Casus Knacksus“, den entscheidenden Wendepunkt der Spielzeit. Die Münchner mussten ohne zahlreiche Leistungsträger antreten und flogen prompt im Viertelfinale gegen Inter Mailand raus. Und jetzt? Anfang April wartet in der Champions League das Hammer-Los Real Madrid.

Geheimer Pakt mit Nagelsmann?

Im Vorfeld der Länderspiele telefonierte Kompany mit diversen Nationaltrainern, darunter auch mit DFB-Coach Julian Nagelsmann. Sein Fazit klingt vielversprechend: „Viele Nationaltrainer haben schon entschieden, dass die Spieler wahrscheinlich keine zwei Spiele machen“, enthüllte der Belgier. „Das ändert viel. Deswegen hoffe ich, dass dieses Mal alles gut läuft für uns.“

Die direkte Kommunikation mit Nagelsmann zahlte sich besonders im Fall Jamal Musiala aus. Eine Lösung wurde gefunden: Der 23-Jährige wird wegen einer Reaktion an seinem operierten linken Bein nicht zur Nationalmannschaft fahren. Damit platzt Nagelsmanns Hoffnung auf ein DFB-Comeback des Youngsters.

Kompany schilderte die Unterhaltung mit Nagelsmann so: „Bei Jamal haben wir eins zu eins das gleiche Ziel. Wir wollen das Beste für Jamal, damit er wieder sein bestes Level erreicht“. Er fügte hinzu: „Wir haben ein gutes Verhältnis, das läuft gut.“

Unklar bleibt, wann Musiala für den Spitzenreiter der Bundesliga wieder auf dem Platz stehen wird. Nach der Länderspielpause soll er „im richtigen Moment“ wieder ins Mannschaftstraining einsteigen, so Kompany. „Sorgen mache ich mir überhaupt nicht“, bekräftigte der Trainer des FC Bayern. „Es ist ein Prozess, der etwas Zeit braucht.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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