Große Aufregung vor dem letzten Spieltag in der Bundesliga! Die Ansetzung des Schiedsrichters für die Partie des VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt erhitzt die Gemüter.
Undav „mag den eh nicht“Gräfe wettert gegen Schiri-Ansetzung im Liga-Finale
Eine heikle Personalie bestimmt die Schlagzeilen vor dem entscheidenden Duell um die Champions League. Am Samstag (15.30 Uhr) geht es für den VfB Stuttgart bei Eintracht Frankfurt um den Einzug in die Königsklasse.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht dabei eine Person besonders: Referee Tobias Welz (48). Der DFB hat ihn für dieses entscheidende Spiel nominiert, was nun für erhebliche Debatten sorgt.
Die heikle Vergangenheit von Welz mit Stuttgart
Ex-Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe machte seinem Ärger auf der Plattform X Luft und zeigte sich schockiert. Er schrieb: „Wenn man denkt, es kann doch nicht noch schlimmer werden, überraschen DFB-Schiedsrichter-Bereich und selbst mittlerweile UEFA einen immer wieder und umso mehr in letzter Zeit! Wie kann man nach der Vorgeschichte so auf Spielglück bei der Ansetzung setzen? Unverantwortlich auch Welz gegenüber.“
Der Grund für die Aufregung liegt in der jüngeren Vergangenheit: Welz war vor nur drei Wochen der Unparteiische im Pokal-Halbfinale zwischen dem VfB und Freiburg (Endstand 2:1). In dieser Partie pfiff er in der Verlängerung ein Tor für die Freiburger zu früh zurück, das eigentlich hätte zählen müssen – eine offensichtliche Fehlentscheidung. Der VfB zog durch diesen Umstand ins Endspiel ein, was aber selbst im eigenen Lager für Unmut sorgte. Das berichtet „Sport-Bild“.
Angreifer Deniz Undav fand nach dem Spiel deutliche Worte: „Ich bin auch unzufrieden mit dem Schiri. Ich mag den eh nicht. Wir hatten schon einmal ein Problem. Er hat uns schon einmal gepfiffen, da war das genau das Gleiche.“ Eine klarere Ansage ist kaum vorstellbar.
Für weitere Brisanz sorgt die Tatsache, dass Welz aus Wiesbaden und somit aus Hessen stammt. Die Vorschrift, wonach ein Referee keine Partien aus seinem Heimat-Bundesland leiten darf, wurde zwar im Jahr 2020 abgeschafft.
Aus rein formeller Sicht ist die Nominierung also nicht zu beanstanden. Welz leitete im Jahr 2024 bereits ein Match von Eintracht Frankfurt (2:0-Sieg gegen Gladbach).
Trotzdem erscheint die Wahl des Schiedsrichters in Kombination mit den jüngsten Ereignissen rund um den VfB höchst merkwürdig. Erschwerend kommt hinzu, dass dies Welz’ letzter Einsatz als Referee in der Bundesliga sein wird. Der Deutsche Fußball-Bund lehnte eine Stellungnahme auf Anfrage ab. Somit steht Welz bei seinem Abschiedsspiel bereits vor dem ersten Pfiff unter enormem Druck. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

