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Knallhart-Analyse live im TVHamann rechnet mit Bayern-Star ab: „Die Enttäuschung der Saison“

Sky-Experte Dietmar Hamann bei der Bundesliga-Berichterstattung des Pay-TV-Senders.

Sky-Experte Dietmar Hamann, hier bei einer Bundesliga-Berichterstattung am 9. April 2022, hat den FC Bayern scharf kritisiert.

Der FC Bayern ist am Boden, die Mission Titelverteidigung mutmaßlich gescheitert. Dietmar „Didi“ Hamann (49) legt den Finger in die Wunde und rechnet vor allem mit einem Star-Spieler ab.

Eine Saison ohne Titel? Der FC Bayern steht nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig vor einem Debakel, musste die Tabellenführung an Erzrivale Borussia Dortmund (3:0-Sieg beim FC Augsburg) abtreten und kann am letzten Spieltag der Saison am 27. Mai 2023 nicht mehr aus eigener Kraft deutscher Meister werden. Mit klaren Worten rechnete Experte Dietmar „Didi“ Hamann (49) jetzt mit dem Rekordmeister ab – und nahm dabei vor allem einen Profi ins Visier.

Es war ein regelrechtes Horror-Wochenende für die Bayern! Eines von vielen in dieser Spielzeit, doch diesmal könnte es den Münchenern sogar noch den letzten möglichen Titel der Saison gekostet haben. Im Fußball-Talk „Sky90“ holte Hamann am Sonntag (21. Mai 2023) zum Rundumschlag aus. 

FC Bayern: Dieser Spieler ist für Hamann die „Enttäuschung der Saison“

Zwar sei der Kader „hervorragend“ besetzt, doch fehle es seinem Ex-Klub an „Arbeitern“. „Du brauchst Spieler, die bereit sind, sich für die Mannschaft aufzuopfern. Du brauchst drei oder vier Spieler in der Mannschaft, die andere besser machen. Und die haben sie im Moment nicht“, so Hamann, der mit einem Star besonders haderte.

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Denn für den Vize-Weltmeister von 2002 ist Leon Goretzka (28) die „Enttäuschung der Saison“. Hamann: „Ich hätte gedacht, dass er eine Stütze, eine Säule ist. Aber er ist komplett untergegangen.“

Seiner Meinung nach hatte der Ex-Schalker einen entscheidenden Anteil an der Leipzig-Pleite: „Dein Sechser (Joshua Kimmich, Anm. d. Red.) schießt die Ecke und Leon Goretzka steht im Sechzehner. Ich kann mich nicht erinnern, wann er das letzte Mal ein Kopfballtor gemacht hat. Einer von den beiden hat am Strafraum zu stehen und den Ball wegzuköpfen oder das Foul zu spielen. Und dahintersteht dann Joao Cancelo, der das Verteidigen ebenfalls nicht erfunden hat. Das war schülerhaft, das war amateurhaft. Dafür muss ich dem Trainer die Schuld geben. Das war ein Fehler. Das hat ein Tor verursacht und den FC Bayern wahrscheinlich das Spiel gekostet.“

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Auch Bayern-Trainer Thomas Tuchel (49) bekam vom Sky-Experten sein Fett weg: „Wenn ich einen neuen Trainer habe, der in elf Spielen häufiger verliert als sein Vorgänger in 37 Partien, kann ich nicht sagen, dass die Mannschaft alleine schuld ist. Der Trainer hat natürlich seinen Anteil daran. Wie viel, das wissen wir nicht.“

Tuchel wurde geholt, um die Mannschaft „besser zu machen“, allerdings sei bereits bei der Unterzeichnung des Kontrakts der „Trainer-Effekt verpufft“, so Hamann weiter. Das Team sei durch den Nachfolger von Julian Nagelsmann „nicht besser geworden. Wenn überhaupt, spielt sie sogar schlechter als vorher“. Fakt ist: Die Münchener müssen auf einen BVB-Patzer am Samstag (27. Mai) gegen Mainz hoffen, um das Titelrennen doch noch für sich entscheiden zu können. (gr)