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Überraschungen bei Flicks Länderspiel-Nominierung Draxler und nächster Neuling im Kader

Hansi Flick reißt die Arme in die Höhe.

So möchte der Bundestrainer auch bei den Spielen gegen Liechtenstein und in Armenien jubeln: Hansi Flick 2:1-Sieg gegen Rumänien am 8. Oktober 2021.

Bundestrainer Hansi Flick hat seinen Kader für die anstehenden WM-Quali-Spiele bekanntgegeben - und dabei einen alten Bekannten und einen Neuling aus dem Hut gezaubert.

Köln. Am Freitagmittag (5. November 2021) hat Bundestrainer Hansi Flick (56) seinen Kader für die zwei verbleibenden Spiele in diesem Länderspiel-Jahr bekanntgegeben - und einen Neuling vom VfL Wolfsburg nominiert.

Obwohl sich die DFB-Elf bereits frühzeitig für die umstrittene WM in Katar qualifizieren konnte, möchte Flick bei den Quali-Spielen gegen Liechtenstein am Donnerstag (11. November 2021, 20.45 Uhr/RTL) und am Samstag in Armenien (14. November 2021/RTL) nicht experimentieren.

Joshua Kimmich spielt den Ball.

Nicht nur bei Bayern München ein Dauerbrenner: Joshua Kimmich, der beim Länderspiel gegen Nordmazedonien am 11. Oktober 2021 über 90 Minuten auf dem Platz stand.

Denn die Endrunde in Katar beginnt bereits in 381 Tagen, am 21. November 2022. Bis dahin möchte die Nationalmannschaft die deutschen Zuschauer wieder mit attraktiven Fußball überzeugen und die Misserfolge bei der WM 2018 und der EM 2021 vergessen machen.

Verabschiedung von Jogi Löw gegen Liechtenstein

Bisher hat Flick eine weiße Weste als Nationaltrainer vorzuweisen: Fünfmal stand er als Verantwortlicher an der Seitenlinie, fünfmal siegte sein Team. Dabei schoss seine Truppe insgesamt 16 Tore und kassierte lediglich beim 2:1-Erfolg über Rumänen einen Gegentreffer.

Den Bundestrainer-Posten übernahm Flick im Sommer 2021 von Jogi Löw (61), der die deutsche Mannschaft 15 Jahre lang trainiert hatte. Löw führte die Nationalmannschaft 2014 zum WM-Erfolg in Rio de Janeiro. Beim Spiel gegen Liechtenstein soll Löw nun offiziell in der VW-Arena verabschiedet werden. Bereits am Mittwoch (3. November 2021) wurde der langjährige Coach von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) ins Schloss Bellevue eingeladen und für seine erfolgreichen Jahre beim DFB beglückwünscht.

Der deutsche Kader für die letzten Länderspiele im Jahr 2021

Natürlich im Kader stehen die Bayern-Profis Manuel Neuer (35), Leon Goretzka (26), Leroy Sané (25), Serge Gnabry (26), Thomas Müller (32) und Joshua Kimmich (26), der in den vergangenen Wochen Kritik einstecken musste, weil er sich bislang noch nicht für eine Corona-Impfung durchringen konnte, in Flicks Kader. Auch Niklas Süle (26) und Jamal Musiala (18) vorm Rekordmeister zählen zum Aufgebot.

Vom BVB sind Marco Reus (32) und Julian Brandt (25) dabei, Mats Hummels (32) hingegen nicht. Ilkay Gündogan (31) von Manchester City ist nach überstandener Verletzung zurück im Kader.

Verletzt bzw. angeschlagen fehlen Lukas Klostermann von RB Leipzig, Emre Can von Borussia Dortmund und Timo Werner (25) von Chelsea London. Werners Team-Kollege Kai Havertz (22) wurde wenig überraschend von Flick nominiert.

Überraschend ist hingegen die Berufung von Julian Draxler (28). Der Spieler von Pari Saint-Germain stand zuletzt im Oktober 2020 im Kader des DFB. Ebenfalls verwunderlich ist die Nominierung von Lukas Nmecha (22), der beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht.

Der deutsche Kader in der Übersicht

Tor: Bernd Leno, Manuel Neuer, Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp

Abwehr: Matthias Ginter, Christian Günter, Jonas Hofmann, Thilo Kehrer, David Raum, Antonio Rüdiger, Nico Schlotterbeck, Niklas Süle

Mittelfeld/Angriff: Karim Adeyemi, Julian Brandt, Julian Draxler, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Ilkay Gündogan, Kai Havertz, Joshua Kimmich, Thomas Müller, Jamal Musiala, Florian Neuhaus, Lukas Nmecha, Marco Reus, Leroy Sané, Florian Wirtz.

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Nach den beiden Partien in der WM-Qualifikaton steht am 16. Dezember 2021 in Montreux die Auslosung der Nations League an. Dort wird Bundestrainer Flick die drei Gegner erfahren, gegen die sein Team im kommenden Juni und September jeweils zweimal spielt. Das Länderspiel-Jahr 2022 startet vermutlich mit zwei Testspielen im März.

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