Nächster Transfercoup Sechstligist Bövinghausen holt mit Odonkor zweiten Ex-Nationalspieler

Deutschlands David Odonkor (l) freut sich mit Oliver Neuville, dem Torschützen zum 1:0 über Polen bei der WM 2006.

David Odonkor (hier am 14. Juni 2006) bei der Szene seines Lebens: Der Flügelflitzer feiert mit Oliver Neuville (r.) das Tor gegen Polen.

Endspurt im Transfer-Sommer! Bis zum 31. August ist das Wechselfenster geöffnet und das Transfer-Karussell nimmt immer weiter Fahrt auf. EXPRESS.de hält Sie im Ticker über die wichtigsten Gerüchte, Neuverpflichtungen und Vertragsverlängerungen auf dem Laufenden.

Köln. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen in unserem Transfer-Ticker.

TuS Bövinghausen holt David Odonkor

Der Dortmunder Sechstligist TuS Bövinghausen sorgt einmal mehr für Transfer-Furore. Nach Kevin Großkreutz (34) wird künftig mit David Odonkor (37) ein zweiter ehemaliger Nationalspieler für den Westfalen-Ligisten spielen. Man habe noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den Ex-Nationalspieler verpflichtet, teilte der Verein auf Instagram mit.

„Er ist ab sofort spielberechtigt und kann schon am Samstag bei unserem ersten Meisterschaftsspiel mit dabei sein“, schrieb der Klub. Bövinghausen bestreitet den Saisonauftakt mit einem Heimspiel am Samstag (17.30 Uhr) gegen YEG Hassel.

Odonkor hatte zuletzt beim ukrainischen Verein Gowerla Uschgorod gespielt und anschließend seine Karriere 2013 beendet. Danach war er Trainer und Co-Trainer bei unterklassigen deutschen Vereinen sowie in der 2. türkischen Liga bei Eskisehirspor.

Odonkor war 2006 von Teamchef Jürgen Klinsmann überraschend für die Heim-Weltmeisterschaft nominiert worden und sorgte mit seinen Flügelläufen für Aufsehen. Insgesamt bestritt der 37-Jährige 16 Länderspiele. Wie Großkreutz spielte auch Odonkor in der Bundesliga für Borussia Dortmund.

Borussia Dortmund hat Manchester Uniteds Diogo Dalot im Visier

Auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz für Rechtsverteidiger Thomas Meunier (29), der am Coronavirus laboriert, ist der BVB auf Diogo Dalot (22) von Manchester United gestoßen. Wenige Tage vor Transferschluss befindet sich Dortmund in konkreten Gesprächen mit den Red Devils und dem Spieler. Zur Debatte steht eine Leihe mit anschließender Kaufoption.

In der letzten Saison war der Portugiese zum AC Mailand verliehen. In der Serie A kam Diogo Dalot 21 Mal zum Einsatz. Dabei traf er einmal und gab eine Vorlage. In der Europa League durfte er in zehn Spielen mitwirken. Dalot könnte bei der Borussia Felix Passlacks (23) Position hinten rechts besetzen. Passlack stand in den vergangenen Spielen in der Kritik.


Ousmane Dembélé soll Vertrag beim FC Barcelona verlängern

135 Millionen Euro ließ sich der FC Barcelona 2017 das damalige BVB-Juwel Ousmane Dembélé (24) kosten. Nach dem Rekord-Abgang von Neymar (29) für 222 Millionen Euro suchten die Katalanen dringend Ersatz und hofften in Dembélé auf einen langfristigen Nachfolger.

Vier Jahre später ist klar: Der erhoffte Superstar ist aus dem Franzosen nicht geworden. Häufige Verletzungen und disziplinarische Probleme stoppten Dembélé immer dann, wenn er kurz davor war, bei Barça endlich durchzustarten. Mehrmals versuchte der Verein, den Problem-Profi zu einem anderen Top-Klub zu vermitteln – vergeblich.

Auch aktuell ist der Flügelstürmer wieder verletzt, dennoch steht die Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages laut der Sport-Tageszeitung „Mundo Deportivo“ unmittelbar bevor.

Denn vor allem in der vergangenen Spielzeit überzeugte Dembélé, bestritt erstmals 30 Ligaspiele in einer Saison. Ein neuer Vertrag soll zwar ein nach unten angepasstes Grundgehalt beinhalten, die Verlängerung um drei Jahre bis 2025 ist dennoch ein überraschender Vertrauensbeweis für den noch bis voraussichtlich Anfang November verletzten Offensivmann.


Inter schnappt sich Correa, Thuram-Transfer vom Tisch

Inter Mailand hat sich die Dienste des Argentiniers Joaquin Correa (27) gesichert. Der Offensivspieler kommt vom Ligakonkurrenten Lazio und ist nach Edin Dzeko, der ablösefrei von der AS Rom kam, ein weiterer Hochkaräter für den Angriff. Die Ablöse für Correa beläuft sich etwa auf 35 Millionen Euro.

Zuvor war Romelu Lukaku für 115 Millonen Euro von Inter zum FC Chelsea nach England gewechselt. Ein Teil des Erlöses floss nun also in den siebenmaligen Nationalspieler Correa. In den vergangenen Wochen war auch ein Transfer von Gladbachs Marcus Thuram (24) zu Inter ein Thema. Der Franzose Thuram zog sich allerdings einen Innenbandriss zu, weswegen der Wechsel nach Mailand nicht zustande kam.


Harry Kane bleibt bei Tottenham Hotspur

Immer wieder stand in den vergangenen Wochen ein Wechsel von Harry Kane (28) zu Manchester City kurz bevor. Nun ist er vom Tisch. Kane selbst stellte das jetzt auf Twitter klar. „Ich werde diesen Sommer bei Tottenham bleiben und zu 100 Prozent fokussiert auf den Erfolg des Teams sein“, schrieb der Kapitän der englischen Nationalmannschaft.

Der Stürmer forcierte sogar seinen Abgang mit einem verlängerten Urlaub in Florida. Doch Tottenhams Präsident Daniel Levy blieb stur. Er schlug bis zuletzt ein Angebot von rund 150 Millionen Euro vom Guardiola-Klub aus Manchester aus. Laut englischen Medienberichten wäre Levy auch bei 190 Millionen Euro noch nicht schwach geworden.


Transferminus von 14 Millionen Euro: BVB gibt Delaney an Sevilla ab

Der Wechsel des dänischen Fußball-Nationalspielers Thomas Delaney (29) von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund zum spanischen Spitzenklub FC Sevilla steht kurz vor dem Abschluss. Die beiden Vereine haben sich nach übereinstimmenden Medienberichten auf eine Ablösesumme von rund sechs Millionen Euro plus möglicher Bonuszahlungen für den 29-Jährigen geeinigt. Der Mittelfeldspieler soll noch am Mittwoch (25. August) den Medizincheck absolvieren.

Delaney war im Sommer 2018 für 20 Millionen Euro von Werder Bremen zum BVB gewechselt. Damit würde der BVB ein Transferminus von 14 Millionen Euro verzeichnen. Auf seiner Position vor der Abwehr hat Trainer Marco Rose mit Jude Bellingham (18), Mo Dahoud (25), Axel Witsel (32) und Emre Can (27) ein Überangebot.


Real Madrid gibt erstes Angebot für Kylian Mbappé ab

Der Poker um die Zukunft von PSG-Star Kylian Mbappé ist nun auch offiziell eröffnet. Denn übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat Real Madrid ein erstes Angebot bei Paris Saint-Germain hinterlegt. Mbappé, dessen Vertrag im Sommer 2022 ausläuft, schlug bisher alle sechs Angebote einer Verlängerung aus. So könnte er Stand jetzt nach dieser Saison ablösefrei wechseln. Wollen die Verantwortlichen bei Paris den Superstar also noch zu Geld machen, müssten sie spätestens im Winter ein Angebot annehmen.

Daraus nährt Real Madrid seinen Optimismus, Mbappé schon jetzt verpflichten zu können. Der britische Radiosender „talkSPORT“ berichtete von einem Mega-Gebot von 160 Millionen Pfund – was rund 186 Millionen Euro entspräche. Andere Medien wollen von einem 160-Millionen-Euro-Gebot wissen. Vor drei Jahren wechselte der junge Franzose für 145 Millionen Euro von der AS Monaco zu PSG. Damit ist er nach Neymar (222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG) der zweitteuerste Spieler aller Zeiten. Nun könnte er noch einmal eine höhere Ablösesumme generieren.

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