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Nächster Bundesliga-Coach fliegt TSG Hoffenheim trennt sich von Trainer Hoeneß

Hoffenheims Trainer Sebastian Hoeneß steht am Spielfeld.

Sebastian Hoeneß, hier am 17. April 2022, ist nicht länger Trainer der TSG Hoffenheim.

Sebastian Hoeneß lag mit der TSG Hoffenheim lange auf Kurs Champions League. Am Ende gab es für die Kraichgauer aber nur Platz neun. Nun hat sich die TSG von ihrem Cheftrainer getrennt.

Bereits drei Trainer haben nach dem 34. Spieltag in der Bundesliga ihr Aus bei ihren Klubs verkündet. Nummer vier folgte am Dienstag (17. Mai 2022)!

Nach Adi Hütter (52) bei Borussia Mönchengladbach, Florian Kohfeldt (39) beim VfL Wolfsburg und Markus Weinzierl (47) beim FC Augsburg ist Sebastian Hoeneß (40) bei der TSG Hoffenheim der vierte Coach, der sein Spind räumen muss.

TSG Hoffenheim trennt sich von Sebastian Hoeneß

„Einvernehmlich“ habe man die Zusammenarbeit beendet, teilten die Hoffenheimer mit. Gemeinsam mit Hoeneß wird auch Co-Trainer David Krecidlo (38) den Klub verlassen. „Unsere Wertschätzung für den Trainer und Menschen Sebastian Hoeneß haben wir in den zurückliegenden Monaten stets klar zum Ausdruck gebracht. Auch deshalb ist uns die Entscheidung nicht leichtgefallen“, betont TSG-Direktor Alexander Rosen (43).

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„Wir müssen uns nach einer bereits vor dem letzten Spieltag begonnenen Analyse aber eingestehen, dass die Ergebnisse und Ereignisse in den vergangenen zwei Monaten viel von den zahlreichen positiven Aspekten, die diese Saison bereithielt und uns zwischenzeitlich bis auf Platz vier brachten, überschattet haben. Die alles entscheidende Frage, die wir uns nach diesen negativen Eindrücken zu stellen hatten, war, ob wir als Klub in dieser Konstellation unbelastet in eine neue Spielzeit starten können. Nach eingehenden Gesprächen haben wir diese Frage gemeinsam negativ beantwortet“, führt Rosen aus.

Hoeneß und die TSG spielten eigentlich eine starke Saison, standen nach dem 25. Spieltag noch auf einem Champions-League-Platz. Insgesamt holte der Coach einen Punkteschnitt von 1,42. Der jähe Absturz in dieser Spielzeit binnen weniger Wochen mit neun Spielen nacheinander ohne Sieg ließ die Verantwortlichen die Situation aber neu bewerten.

TSG Hoffenheim: Neun Spiele in Folge ohne Sieg

„Wir bedauern diese Entwicklung außerordentlich, sportlich wie persönlich“, sagt Rosen. Nun gehe es nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen auch darum, „den Blick wieder nach vorne zu richten und eine neue Energie für die kommende Saison zu entfachen. Dazu werden wir nicht nur Veränderungen auf der Trainerposition vornehmen“.

Hoeneß kam 2020 von der zweiten Mannschaft des FC Bayern zur TSG, erreichte in seiner ersten Saison nur Platz elf. In seiner zweiten Spielzeit als Bundesliga-Coach sah es lange nach Königsklasse aus, am Ende stand aber nur der neunte Rang.

„Die vergangenen beiden Spielzeiten waren von widrigen Umständen, aber auch von Erfolgserlebnissen geprägt. In den zurückliegenden Wochen haben wir eine intensive Analyse unserer gemeinsamen Arbeit vorgenommen und dabei keinen Konsens über die zukünftige Ausrichtung gefunden. Daher ist auch aus meiner Sicht eine einvernehmliche Trennung folgerichtig“, sagt Hoeneß selbst. (tsc/msw)

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