Borussia Dortmund will für einen griechischen Teenager viel Geld in die Hand nehmen. Konstantinos Karetsas soll dem BVB 30 Millionen Euro wert sein.
Neben El-Mala-PokerDurchbruch bei Wunschspieler: BVB greift tief in die Tasche

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Konstantinos Karetsas (l.), hier beim Spiel des KRC Genk gegen den SC Freiburg, wird aller Voraussicht nach zum BVB wechseln.
Borussia Dortmund steht vor der Verpflichtung des griechischen Offensivspielers Konstantinos Karetsas. Wie „Kicker“ oder auch der TV-Sender Sky berichten, ist der Wechsel des 18-Jährigen vom belgischen Erstligisten KRC Genk so gut wie perfekt.
Die Ablöse für den bis zum Sommer 2029 vertraglich gebundenen Teenager soll sich auf 30 Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Bonuszahlungen belaufen.
Karetsas würde zum zweitteuersten Transfer der Vereinsgeschichte werden
Damit würde Karetsas zum zweitteuersten Transfer der Vereinsgeschichte werden. Nur Ousmane Dembélé war 2016 noch teurer. Der Weltfußballer kam für 35 Mio. Euro vom Franzosen-Klub Rennes.
Der obligatorische Medizincheck beim Fußball-Bundesligisten soll in den nächsten Tagen erfolgen. Karetsas ist als Ersatz für den früheren Nationalspieler Julian Brandt (30) vorgesehen, der nach Ablauf seines Vertrags auf Vereinssuche ist.
Der Jungprofi ist in Genk geboren, hat aber schon A-Länderspiele für Griechenland absolviert. In der abgelaufenen Europa-League-Saison scheiterte Karetsas mit seinem Verein im Achtelfinale am SC Freiburg.
Während dieser Transfer also in den kommenden Tagen finalisiert werden soll, ist bei Said El Mala noch Warten angesagt. Der Spieler des 1. FC Köln könne sich grundsätzlich einen Wechsel zum Bundesligisten vorstellen. Der BVB soll sich hinter den Kulissen wohl schon seit Wochen mit den El Malas einig sein.
Knackpunkt ist jedoch die Ablösesumme: Sky heizte vergangene Woche die Spekulationen an und berichtete von einem ersten Abgebot des BVB in Höhe von fixen 26 Millionen Euro. Weitere erreichbare 16 Millionen teilten sich demnach zu je 50 Prozent in realistisch und unrealistisch erreichbare Boni auf.
Die „Bild“ berichtete jetzt von einem Angebot in Höhe von 34 Millionen Euro plus zehn Millionen an möglichen Bonuszahlungen. Die Kölner wollen für ihren Shootingstar jedoch mindestens 50 Millionen Euro haben. Es bleibt abzuwarten, wie es im Poker um den FC-Star weitergehen wird. (dpa/fr)
