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El Mala winkt XXL-GehaltFC will hart bleiben – wo liegt die BVB-Schmerzgrenze?

Der Poker um Said El Mala geht in die nächste Runde. Nach dem ersten Angebot an den 1. FC Köln kommt jetzt weitere Bewegung rein. Wo liegen die Schmerzgrenzen beim BVB und beim FC?

Wie viel hat Borussia Dortmund dem 1. FC Köln für Said El Mala (19) geboten? Von den beteiligten Klubs will sich keiner öffentlich äußern. Die kolportierten Zahlen schwanken.

Sky heizte vergangene Woche die Spekulationen an und berichtete von einem ersten Abgebot des BVB in Höhe von fixen 26 Millionen Euro. Weitere erreichbare 16 Millionen teilten sich demnach zu je 50 Prozent in realistisch und unrealistisch erreichbare Boni auf.

Rund um Said El Mala kursieren viele Millionen-Summen

Die „Bild“ berichtete zuletzt von einem Angebot in Höhe von 34 Millionen Euro plus zehn Millionen an möglichen Bonuszahlungen. EXPRESS.de hakte beim FC nach. Bestätigen will die Zahlen niemand, aber eins wird deutlich: Man bewegt sich noch lange nicht in dem Rahmen, bei dem man bereit wäre, El Mala ziehen zu lassen.

Sportdirektor Ole Book (40) war kürzlich verwirrt und sagte bei Sky: „Ich freue mich, dass wir so die Reihen geschlossen haben, dass nichts mehr nach außen kommt. Weil die Fülle an Falschinfos in den vergangenen Tagen schon sehr beachtlich ist.“ Dabei geht es ihm wohl nur um die Zahlen. Nur er weiß, wo die Schmerzgrenze des BVB liegt. Bei den Kölnern liegt sie bei 50 Millionen Euro plus X.

Denn mittlerweile will man sogar mehr aufrufen. Zum einen sind die Kölner über das Vorgehen des BVB erzürnt, zum anderen könnte El Mala bald als Nationalspieler deutlich über 75 Millionen Euro wert sein.

Ein Angebot des BVB soll bislang nur per E-Mail bei den Kölnern eingegangen sein. Ob es auch persönliche Gespräche geben wird, darf erwartet werden. Was den Kölnern zudem sauer aufstößt: Der BVB soll sich hinter den Kulissen wohl schon seit Wochen mit den El Malas einig sein.

Die Familie will offenbar, dass Said und Malek nur innerhalb Deutschlands den nächsten Schritt machen. Laut Gerüchten soll ein Handgeld in Millionenhöhe fließen. Said würde beim BVB einen Fünfjahresvertrag erhalten. Gehalt im ersten Jahr: 5,5 Millionen brutto. Es könnte auf 8,5 Millionen Euro steigen.

Man kann nur hoffen, dass die FC-Verantwortlichen Said zur Seite nehmen und Tacheles reden. Wo genau geht die Reise hin? Ein klares Bekenntnis zum FC hat es im Trainingslager in Kitzbühel noch nicht gegeben. Er trainiert zwar fleißig, redet aber nicht.

Das zu erwartende Szenario: Der BVB wird sein Angebot deutlich erhöhen müssen, um Said zu bekommen. 40 Millionen plus fünf Millionen Boni sind im nächsten Schritt zu erwarten. Ob der FC da gesprächsbereit sein wird?

Für den BVB wäre Said der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte. 2016 zahlte man die bisherige Höchstmarke in Höhe von 35 Millionen Euro für Ousmane Dembélé (29) von Stade Rennes. Die Investition rentierte sich zunächst sportlich und dann mit dem Rekord-Verkauf für eine Ablöse von rund 150 Millionen Euro an den FC Barcelona.

Die Profis des 1. FC Köln bereiten sich in Kitzbühel auf die kommende Bundesliga-Saison vor.
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