Der FC Basel macht reinen Tisch! Stephan Lichtsteiner ist weg und ein bekannter Name aus Deutschland soll übernehmen.
Skandal-Trainer als KonkurrentNeuer Job? Wagner heiß bei Serienmeister gehandelt

Copyright: Harry Langer/dpa
Sandro Wagner, der Fußballtrainer, ruft.
Für Coach Stephan Lichtsteiner ist das Kapitel beim FC Basel beendet. Die Vereinsführung hat die Notbremse gezogen, denn zehn Zähler aus sieben Partien waren ihr einfach nicht genug. Der Trainer musste am Mittwochabend seinen Hut nehmen, und die Jagd nach einem Ersatzmann läuft bereits auf vollen Touren – Spuren führen dabei wohl über die Grenze.
Ganz oben auf der Wunschliste des einstigen Schweizer Serienmeisters steht laut Informationen des „Kicker“ eine bekannte Persönlichkeit aus der Bundesliga: Sandro Wagner (38). Es deutet vieles darauf hin, dass der ehemalige Angreifer vom FC Bayern das Zepter beim 21-fachen Champion der Schweiz übernehmen könnte. Für den 38-Jährigen wäre es der erste Job als Cheftrainer im Ausland. Das berichtet „20 Minuten“.
In Augsburg lief es für Wagner gar nicht rund
Obwohl Wagner als hoffnungsvoller Nachwuchscoach angesehen wird, war sein letztes Engagement ein Flop. Nach lediglich 14 Partien mit einem schwachen Punkteschnitt von 0,93 musste er beim FC Augsburg gehen. Davor konnte er jedoch beachtliche Leistungen zeigen: Die SpVgg Unterhaching brachte er in die 3. Liga und sammelte zudem Erfahrung als Assistent beim DFB-Team.
Zu seinen Karriereplänen sagte Wagner im Sommer dem „Kicker“: „Die nächste Entscheidung möchte ich so treffen, dass sie für beide Seiten passt. Ich bin jung, ich bin 38, ich mache diesen Job aus Überzeugung.“ Er sei also auf der Suche nach dem perfekten Match und nicht bereit, Kompromisse einzugehen.
Allerdings ist Wagner nicht der einzige Name, der kursiert. Laut „Nau.ch“ wird ebenfalls Nenad Bjelica gehandelt. Bereits im Februar 2023, nach der Trennung von Alex Frei, war der Kroate in Basel im Gespräch. Sein kurzes Intermezzo bei Union Berlin als Erbe von Urs Fischer blieb vielen Anhängern im Gedächtnis – vor allem wegen eines handfesten Skandals.
Während einer 0:1-Pleite gegen den FC Bayern München kam es zum Ausraster: Bjelica langte Leroy Sané ins Gesicht und gab dem Star zwei Watschn. Diese Aktion brachte ihm eine saftige Strafe ein.
Bjelica wird als Coach vom alten Schlag beschrieben, der es angeblich locker sieht, wenn seine Profis zur Zigarette greifen. Ein moderner, aufstrebender Taktik-Kenner wie Sandro Wagner würde da wohl deutlich besser zur Philosophie des FC Basel passen. (red)

