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Ex-FC-LeihgabeHerz-OP bei BVB-Profi! „Da wird dir mulmig und komisch“

Borussia Dortmunds Marius Wolf reagiert nach einer verpassten Chance in der Champions League.

Marius Wolf, hier am 15. Februar 2023 im Spiel von Borussia Dortmund gegen den FC Chelsea, ist nach einer Herz-OP wieder voll dabei.

Marius Wolf startet bei Borussia Dortmund in der Bundesliga-Rückrunde durch – und das nach einer Herz-OP in der WM-Pause. Der BVB-Rechtsverteidiger hat darüber jetzt ein erstes Mal gesprochen.

Bei der Siegesserie von Borussia Dortmund ist er ein wichtiger Faktor, spielt seit Wochen in starker Form. Dabei war vor wenigen Wochen gar nicht klar, wann Marius Wolf (27) wieder auf dem Rasen stehen würde. Über die dramatischen Hintergründe spricht der Außenverteidiger aber erst jetzt mit einigen Wochen Abstand.

Bei ihm war am Herzen ein leichtes Vorhof-Flimmern diagnostiziert worden, wie Wolf am Dienstag (28. Februar 2023) in einem Talkformat der „Ruhr Nachrichten“ erzählte. „Der Herz-Rhythmus war nicht normal. Ich habe das deutlich gemerkt. Da wird dir mulmig und komisch, weil du nicht weißt, was es ist“, sagte Wolf.

BVB: Marius Wolf berichtet von Herz-OP

Die Operation sei aber problemlos verlaufen, zehn Tage nach dem Eingriff konnte Wolf schon wieder mit sportlicher Aktivität beginnen. Der BVB hatte Anfang November das vorzeitige Ende des Sportjahres für Wolf verkündet, ohne genauere Details zu nennen.

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Seit Januar muss der Außenbahnspieler keine blutverdünnenden Medikamente mehr nehmen. In der Rückrunde zählt Wolf zu einer festen Größe des Dortmunder Aufschwungs.

Zwischen dem Auftreten der Symptome und dem operativen Eingriff lagen nur drei Tage. „Mir wurde relativ schnell auch gesagt, dass ich die OP machen muss, dass kein Weg daran vorbeiführt als Leistungssportler“, berichtete der Außenverteidiger.

Nur engste Familienangehörigen wussten von dem minimalinvasiven Eingriff in einer Frankfurter Spezialklinik, bei dem nach seinen Angaben Teilgewebe im Herzen verödet wurde. „Wenn ein Arzt sagt, es wird schon gut verlaufen, dann ist es das eine. Aber das nimmt dir trotzdem nicht die Angst. Es ist und bleibt ein Eingriff am Herzen“, sagte Wolf.

„Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es völlig weg ist, aber auf dem Platz ist man so fokussiert, da hat man keine Zeit, an alles andere zu denken“, sagte der 27-Jährige: „Dann kommt aber auch der Gedanke: Du hast 90 Minuten Fußball gespielt, so schlecht kann es dir nicht gehen.“ (sid/dpa/bc)