„Ehre und Motivation zugleich“ Bayer-Boss Carro nun mit Bayern und BVB im ECA-Board

Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro schaut sich das Training an.

Bayer-Boss Fernando Carro (hier beim Training am 6. Juli) rückt in das ECA-Board auf.

Bayer Leverkusens Klub-Chef Fernando Carro ist als dritter Vertreter aus der Bundesliga in das Board der Internationalen Clubvereinigung ECA aufgerückt.

Leverkusen. Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sprechen künftig ein ganz wichtiges Wort im europäischen Vereinsfußball. Werkself-Klub-Chef Fernando Carro (56) ist als dritter Vertreter aus der Bundesliga in das Board der Internationalen Clubvereinigung ECA aufgerückt. Neben ihm gehören bereits BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (62) und Michael Gerlinger (48), Direktor Recht und Personal beim FC Bayern München, seit 2019 zur ECA-Führung.

Insgesamt bilden 24 Personen das Board der Vereinigung, die 230 Vereine aus Europa vetritt. Im Zuge der geplanten Revolution durch eine Super League mussten sechs Mitglieder die ECA verlassen. Auch der bisherige ECA-Chef Andrea Agnelli von Juventus Turin wurde durch Nasser El-Khelaifi (47), den Besitzer von Paris Saint-Germain, ersetzt. Neben Carro wurden nun auch der Präsident von AS Rom, Dan Friedkin (55), und der Club-Chef von AS Monaco, Oleg Petrow, in den ECA-Vorstand berufen.

„Der europäische Fußball steht nicht nur wegen der Pandemie und ihrer Folgen vor großen Herausforderungen. Es wird viel zu tun geben in den nächsten Jahren“, sagte Carro, der seit 2018 Bayer-Boss ist: „Meine Berufung empfinde ich als Ehre und Motivation zugleich. Und ich freue mich darüber, dass wir als Vertreter der Bundesliga künftig noch mehr Mitspracherecht, Gewicht und Gestaltungsmöglichkeiten erhalten werden, wenn es um die Zukunft des Fußballs geht.“

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