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Nach peinlichem Nicht-Aufstieg HSV greift durch – neun Profis müssen gehen

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Lange Gesichter bei den Profis: Der Hamburger SV hat den Aufstieg in die Bundesliga erneut knapp verpasst. Das Foto zeigt Sonny Kittel, Tim Leibold, David Kinsombi, Martin Harnik und Timo Letschert (v.l.n.r.) nach dem Spiel gegen Jahn Regensburg am 28. September 2019.

Hamburg – Der verpasste Aufstieg hat den Hamburger SV erneut stark getroffen. Jetzt ziehen die Rothosen erste Konsequenzen: Zum Saisonende wurde gleich neun Spieler verabschiedet. Neben den Leih-Spielern mussten auch einige Altlasten den Verein verlassen. Dabei lässt der HSV allerdings ein Hintertürchen offen.

2. Bundesliga: Hamburger SV lässt etliche Verträge auslaufen

Der Abschied von Bayern-Leihgabe Adrian Fein (21) stand schon länger fest. Der defensive Mittelfeldspieler fand nach einer starken Hinrunde zuletzt nicht mehr in seine alte Form zurück. Auch Joel Pohjanpalo (Bayer Leverkusen, (25), Martin Harnik (Werder Bremen, 33), Jordan Beyer (Borussia Mönchengladbach, 20) und Louis Schaub (1. FC Köln, 25) kehren nach Leihen zu ihren Stammvereinen zurück. Wenig überraschend zog der HSV die Kaufoption für Louis Schaub nicht, der unter Dieter Hecking (55) kaum über die Reservistenrolle hinaus kam. Einzig Joel Pohjanpalo konnte beim HSV vollends überzeugen, traf in 14 Einsätzen neun Mal. 

Während die Abgänge der Leihspieler wenig überraschend sind, hat der HSV auch Verträge von vereinseigenen Spielern nicht verlängert. Großverdiener Kyriakos Papadopoulos (26) kam in der abgelaufenen Spielzeit auf lediglich zwei Einsätze, wurde von Dieter Hecking freigestellt. Zuletzt hielt sich der Grieche in seiner Heimat fit. Neben Papadopoulos fand auch Christoph Moritz (30) nicht sein HSV-Glück unter Trainer Hecking. Auch der Vertrag des von Verletzungen geplagten Jairo Samperio (26) wurde nicht verlängert.

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Zuletzt muss Innenverteidiger Timo Letschert (27) seinen Hut bei den Rothosen nehmen. Der Niederländer war zu Saisonbeginn von Sassuolo gekommen, konnte beim HSV trotz 24 Einsätzen jedoch selten das Gefühl von Sicherheit vermitteln. 

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Der Hamburger SV lässt bei seinen Abgängen jedoch ein Hintertürchen offen. In der Vereinsmitteilung schreibt der HSV: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Wege mit dem ein oder anderen Spieler im Rahmen einer erneuten Zusammenarbeit nochmals kreuzen werden.“ Welche Spieler gemeint sind, wird sich wohl in den kommenden Wochen zeigen. (jpg)

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