Der FC hat sich auf einen Kapitän für die kommende Saison festgelegt. FC-Trainer René Wagner begründete seine Wahl.
„Geht für uns durchs Feuer“Wagner bestimmt FC-Kapitän

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René Wagner hat die erste wegweisende Entscheidung beim 1. FC Köln für die kommende Bundesliga-Saison getroffen. Der FC-Trainer hat den Kapitän für die neue Spielzeit bestimmt.
Dabei setzt Wagner auf Kontinuität. Denn Marvin Schwäbe bleibt FC-Kapitän!
Wagner über Schwäbe: „Wir kennen uns seit fünf Jahren, vertrauen uns“
Das verriet der Coach am Rande der letzten Trainingseinheit der ersten Woche. Demnach habe es zu keinem Zeitpunkt Überlegungen gegeben, das Amt anderweitig zu besetzen.
Warum? „Marvin kennt den Verein. Er hat gute und schwere Zeiten erlebt, hat alles gesehen. Er ist in der Kabine eine laute Stimme. Ich habe mit Marvin ein gutes Verhältnis. Wir kennen uns seit fünf Jahren, vertrauen uns. Ich habe einen Topmann an meiner Seite, der für uns durch das Feuer gehen wird“, begründet Wagner seine Wahl.
Schwäbes Vertreter steht ebenfalls im Tor. Ron-Robert bleibt einer der Co-Kapitäne. Dazu wollen wir immer auch einen im Feld haben, der Verantwortung übernehmen kann. Da werden wir schauen, wer sich im Laufe der Vorbereitung in die Position spielt“, sagt Wagner.
Schwäbe ist nach dem Karriereende von Florian Kainz neben Timo Hübers mittlerweile der dienstälteste Spieler beim FC. Der 31-Jährige geht inzwischen in sein sechstes FC-Jahr, bereits in der vergangenen Saison führte der Keeper die Mannschaft als Kapitän auf das Feld.
Einen klassischen Mannschaftsrat wird es indes nicht mehr geben, Wagner setzt auf eine „Tacheles-Gruppe“. Jungs, die sich zusammensetzen und Themen diskutieren und ansprechen, die nicht zwingend für die Ohren des Cheftrainers bestimmt sind.
„Wir werden die im Laufe der Vorbereitung einberufen. Wir müssen erst mal schauen, wer sich in so eine Position reinarbeitet. Ich will Jungs drinhaben, die Verantwortung übernehmen. Egal ob junge Spieler, neue Spieler oder Arrivierte“, sagt Wagner.
Er kennt diese Struktur noch aus Union-Zeiten. Dort gab es ebenfalls eine „Tacheles-Gruppe“, zu der er damals als Co-Trainer gehörte. „Als es damals schwer wurde, war es ein wichtiges Tool, um auch mal Druck loszulassen“, sagt der Coach. Ähnliches verspricht er sich künftig auch von der Kölner „Tacheles-Gruppe“.
