Am Tag vor dem ersten Testspiel darf sich auch Malel El Mala im Training des 1. FC Köln zeigen. Ein Rückkehrer muss dagegen passen.
Alter Bekannter als ZaungastEl-Mala-Bruder trainiert mit – Rückkehrer muss passen

Aktualisiert:
Tag 5 der Vorbereitung beim 1. FC Köln. Die letzte Einheit, bevor am Samstag (11 Uhr) der erste Test auf dem Programm steht. Gegner im Südstadion ist der Bezirksligist FC RheinSüd.
Mehr als ein munterer Aufgelopp wird nicht zu erwarten sein, immerhin bietet der Partie den Youngstern, Eigenwerbung zu betreiben. Denn bei den meisten steht noch nicht fest, ob sie mit ins Trainingslager nach Österreich reisen werden.
Julian Pauli fehlt angeschlagen im FC-Training
Seit Freitag gehört ein neuer Youngster zur Trainingsgruppe von René Wagner. Denn Malek El Mala durfte sich nach guten Leistungen in der U21 erstmals in der Vorbereitung bei den Profis zeigen.
Der ältere Bruder von Superstar Said ist eigentlich für die Regionalliga eingeplant. Doch am Freitag durfte er neben Jonathan Friemel, der seine Krankheit überwunden hat, David Fürst, Kristiyan Irmiev, Nilas Yacobi und Maik Afri Akumu beweisen.
Dem jungen Angreifer wird intern viel zugetraut, Vizepräsident Ulf Sobek, der die Einheit an der Seite von Thomas Kessler verfolgte, hegt weiterhin den Traum, dass die beiden Brüder eines Tages Seite an Seite für den FC auf Torejagd gehen werden.
Ein anderer Youngster fehlte am Freitag im Training. Innenverteidiger Julian Pauli, frisch zurück von seiner Leihstation in Dresden, musste mit muskulären Problemen passen. Damit dürfte er auch für das Testspiel am Samstag nicht zur Verfügung stehen.
Hier an der EXPRESS.de-Umfrage teilnehmen:
Wen wünschst du dir beim FC als Abwehr-Stammkraft?
Als der Abpfiff ertönte und sich noch eine Reihe von Spielern zum nachträglichen Torschuss einfand, trottete Imad Rondic ganz allein auf den Platz. Der Bosnier darf nicht mehr mit der Mannschaft trainieren, muss sich allein fit halten, bis er einen neuen Verein gefunden hat. Der zweite Aussortierte, Jusuf Gazibegovic, ist indes für Gespräche freigestellt.
Neben den Verantwortlichen verfolgte auch ein alter Bekannter das Training auf Platz sieben. Philipp Pentke kehrte dabei an einen für ihn schicksalhaften Ort zurück. Vor genau drei Jahren blieb der damalige Ersatzkeeper an einer Metallverankerung eines Tores hängen. Pentke wurde damals von einem Notarzt versorgt und mit einem Krankenwagen abtransportiert.
Die Auswirkungen des Unfalls spüre er bis heute, sagt der mittlerweile 41-Jährige, der seine Zukunft weiterhin im Fußball sieht. Pentke plant eine Ausbildung zum Torwarttrainer, will zukünftig junge Keeper formen.
