2

+++ EILMELDUNG +++ Suche nach Daniel V. Großeinsatz der Polizei am Hambacher Forst

+++ EILMELDUNG +++ Suche nach Daniel V. Großeinsatz der Polizei am Hambacher Forst

Vom FC zum GeschäftsführerEx-Vize Sauren schnappt sich Türoff-Vertrauten

Ferdinand-Alexander Leisten (Vizepräsident Kölner Renn-Verein), Sören Braun (wird neuer Geschäftsführer), Philipp Hein (tritt als Geschäftsführer ab) und Eckhard Sauren (Präsident Kölner Renn-Verein, v.l.).

Copyright: KölnGalopp

Ferdinand-Alexander Leisten (Vizepräsident Kölner Renn-Verein), Sören Braun (wird neuer Geschäftsführer), Philipp Hein (tritt als Geschäftsführer ab) und Eckhard Sauren (Präsident Kölner Renn-Verein, v.l.).

Der 1. FC Köln verliert zum Jahresende einen jungen, aber langjährigen Mitarbeiter. Er wird Geschäftsführer bei einem anderen Verein in Köln.

Interessante Personalrochade im Kölner Sport! Der 1. FC Köln verliert zum Ende des Jahres 2026 Sören Braun (28). Seit 2016 war Braun beim FC in verschiedenen Funktionen tätig, unter anderem im Vertrieb und in der Entwicklung der Unternehmensstrategie.

Seit 2024 war Braun als Referent der Geschäftsführung aktiv und galt dabei als rechte Hand und enger Vertrauter von Finanzboss Philipp Türoff (50). Doch jetzt wagt Braun den nächsten Schritt in seiner Karriere und wird selbst Geschäftsführer.

Sören Braun arbeitete seit 2016 beim 1. FC Köln

Der ehemalige FC-Vizepräsident Eckhard Sauren (54) konnte Braun für den Kölner Renn-Verein gewinnen. Zum 1. Dezember 2026 übernimmt Braun die Geschäftsführung des Galoppvereins in Köln‑Weidenpesch.

Sein Vorgänger Philipp Hein (39) hört nach elf Jahren in Weidenpesch auf eigenen Wunsch auf. Er konnte trotz schwieriger Zeiten den Galoppsport in Köln weiter etablieren und hat mit zahlreichen Projekten und innovativen Ideen den Renn-Verein zukunftsfähig gemacht.

„Nach elf intensiven und ereignisreichen Jahren beim Kölner Renn-Verein ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die Rennbahn, der Galopprennsport und vor allem die vielen Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, werden für mich immer etwas Besonderes bleiben. Ich bin dankbar für das Vertrauen des Vorstands und stolz auf das, was wir gemeinsam entwickeln konnten. Die Kölner Galopprennbahn hat weiterhin enormes Potenzial. Ich bin überzeugt, dass sie auch künftig eine wichtige Rolle im Kölner Sport- und Veranstaltungsleben spielen und mit weiterentwickelten Konzepten die Attraktivität von Renntagen auf höchstem Niveau in Deutschland mitgestalten wird“, so Hein.

Bald übernimmt Braun die Geschäfte. Dann kann er zeigen, was er beim 1. FC Köln gelernt hat. Renn-Verein-Präsident Sauren kennt ihn natürlich noch aus gemeinsamen FC‑Zeiten. „Mit Sören Braun gewinnen wir einen Geschäftsführer, der den professionellen Sport aus unterschiedlichen Perspektiven kennt, strategisches Denken mit operativer Umsetzung verbindet und fest in Köln verwurzelt ist. Gemeinsam mit ihm wollen wir auf dem Erreichten aufbauen und den Kölner Renn-Verein konsequent weiterentwickeln“, freut sich Sauren auf seine neue Führungskraft.

Für Hein findet Sauren nur lobende Worte: „Philipp Hein hat den Kölner Renn-Verein mehr als ein Jahrzehnt mit großem persönlichem Einsatz, hoher Identifikation und viel Leidenschaft geführt. Für seine Arbeit, seine Loyalität und sein großes Engagement sind wir ihm außerordentlich dankbar. Wir respektieren seinen Wunsch nach einer beruflichen Veränderung und freuen uns, dass der Übergang in großer gegenseitiger Wertschätzung erfolgt.“   

Für Braun startet das neue Kapitel gleich mit einer Highlight-Saison: 2027 feiert der Kölner Renn-Verein sein 130-jähriges Bestehen. Er sagt: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Vorstands und auf die Verantwortung beim Kölner Renn-Verein. Der Verein verbindet eine große sportliche Tradition mit einem außergewöhnlichen Veranstaltungsort. Gemeinsam mit den Mitgliedern, Mitarbeitern und unseren Partnern möchte ich diese besonderen Stärken nutzen, neue Impulse setzen und die Zukunft des Kölner Renn-Vereins mit voller Energie gestalten.“ Spätestens beim FC-Renntag trifft er dann auf der Rennbahn auf alte Bekannte vom Geißbockheim.

Klaus Fischer (li.), Anthony Woodcock (2.v.li.) beim Einmarsch, dahinter Pierre Littbarski (hi.3.v.li.) und Klaus Allofs (alle 1. FC Köln).
Einst Rekord-Profi
Wunsch erfüllt: Hier spricht der erste FC-Engländer Tony Woodcock