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„Das war grenzwertig heute“FC-Profi gibt bei Stuttgart-Pleite Rätsel auf

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Bitterer Abend für den 1. FC Köln in Stuttgart: Bei der 1:4-Niederlage spielten viele Profis weit unter ihren Möglichkeiten. Besonders bei einem Neuzugang überraschten die zahlreichen Wackler.

Zum Start in den 2. Spieltag der Bundesliga war für den 1. FC Köln am Freitag (4. September 2026) beim VfB Stuttgart nichts zu holen. Das 1:4 im Schwabenland konnten entsprechend nur die wenigsten Spieler zur Eigenwerbung nutzen.

Deutlich stärker fielen die zahlreichen FC-Profis ins Gewicht, die beim Vorjahres-Vierten nur schwer ins Spiel fanden und vielfach einen gebrauchten Abend erlebten. Neuzugang Luka Lochoshvili (28) gehörte zu diesem Kreis und zeigte die schwächste Leistung seiner noch sehr kurzen Zeit in Köln.

Lochoshvili bei zwei FC-Gegentoren unglücklich

Der Georgier hatte die Zweitliga-Stürmer in der vergangenen Saison mit seiner resoluten Spielweise und den Stärken in Luftduellen reihenweise zur Verzweiflung gebracht, die VfB-Offensive zeigte sich von diesem Ruf allerdings komplett unbeeindruckt.

Mit mehreren Ungenauigkeiten im Spielaufbau bot sich Lochoshvili dem VfB in der Anfangsphase fast schon freiwillig als zu beackernde Schwachstelle in der FC-Defensive an. An einem rätselhaft missratenen Abend lag seine Zweikampfquote bei dramatischen 14 Prozent.

Fast schon folgerichtig machte er dann auch beim ersten Gegentor keine gute Figur, als er sich als letzte Bastion beim Solo von Torschütze Bilal El Khannouss (22) per Tunnel düpieren und den Marokkaner praktisch bewegungslos passieren ließ. 

Auch im FC-Podcast „Wir waren klar besser“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger kam der Auftritt von Lochoshvili zur Sprache. Eine der bislang eigentlich positiven FC-Überraschungen der noch jungen Saison erwischte dieses Mal einen Abend zum Vergessen – zumal er auch beim 0:3 ganz unglücklich aussah und von Ermedin Demirovic (28) erst durch eine Finte und dann im Laufduell routiniert abgekocht wurde.

„Er hatte ein paar eher finstere Szenen heute. Das ging los mit diesem Querpass ins Seitenaus, der ihm total verrutscht ist. Und dann das Duell mit Demirovic: Das war ja grenzwertig vor dem 0:3“, sagte KStA-Sportchef Christian Löer. „Ein Tag zum Vergessen, muss man heute sagen“, schloss sich Chefreporter Lars Werner an.

Immerhin: In der Vorbereitung und beim Bundesliga-Auftakt vor einer Woche hatte Lochoshvili gezeigt, dass er es deutlich besser kann. „Gegen Hoffenheim hat er wirklich einen starken Eindruck hinterlassen, fast so ein bisschen wie ein Leader“, so Werner weiter. Damals gewann der Kölner übrigens 78 Prozent seiner Duelle.

EXPRESS-Reporter Uwe Bödeker wollte deshalb auch direkt den Blick nach vorne richten und kommentierte abschließend: „So einen Abend kann man jedem Spieler auch mal zugestehen. Da ist nicht viel gewesen, was gelungen ist, aber jetzt ist entscheidend wie man damit umgeht.“

Weil der Abwehr-Hüne als Musterprofi und Mentalitätsspieler gilt, hatte die Podcast-Runde schon mit Blick auf das kommende Heimspiel gegen Werder Bremen keinen Zweifel, bald wieder einen sattelfesten Luka Lochoshvili auf dem Platz zu sehen. (bc)

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