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Nächster Abgang beim FC Vertrag aufgelöst: Transfer-Missverständnis geht in die 3. Liga

Niklas Hauptmann (1. FC Köln) schießt, Florian Kainz schaut auf den Ball.

Niklas Hauptmann, hier im Trainingslager in Donaueschingen am 7. Juli 2022 am Ball gegen Florian Kainz (r.), verlässt den 1. FC Köln Ende August 2022.

Nächster Abgang beim 1. FC Köln, kurz vor Schließung des Transferfensters: Niklas Hauptmann hat seinen Vertrag aufgelöst.

Die Aufräumarbeiten im Kader des 1. FC Köln gehen weiter. Einen Tag vor Ende der Transferfrist (1. September 2022) haben die Verantwortlichen einen weiteren Profi ohne sportliche Zukunft von der Gehaltsliste bekommen.

Niklas Hauptmann (26) hat seinen bis 2023 gültigen Vertrag am Geißbockheim aufgelöst. Der Sohn von FC-Urgestein Ralf Hauptmann (54) wechselt ablösefrei zu Drittligist Dynamo Dresden.

„Nach der Vorbereitung war klar für mich, dass ich beim FC keine Aussicht auf Einsatzzeit habe. Für mich ist Spielpraxis aber das Wichtigste, um wieder zu 100 Prozent auf Wettkampfniveau zu kommen. Deshalb bin ich froh, dass der Wechsel zu Dynamo jetzt geklappt hat. Dem FC und meinen Teamkollegen wünsche ich viel Erfolg in der Bundesliga und in Europa“, sagte Hauptmann.

Niklas Hauptmann von Köln zu Dynamo Dresden

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In Dresden unterschreibt der Mittelfeldspieler einen Zweijahresvertrag-Vertag, verzichtet für den Schritt in Liga drei auf eine Stange Geld. Damit endet das wohl größte Transfer-Missverständnis der letzten Jahre vorzeitig. „Haupe“ war 2018 für stolze 3,4 Millionen Euro aus Dresden nach Köln gewechselt und hat dort 1,2 Millionen Euro pro Jahr verdient.

Zurückgezahlt hat er – auch aufgrund von Verletzungen und Krankheiten – dafür leider wenig. Seine überschaubare Bilanz der vergangenen vier Jahre beim 1. FC Köln: zwölf Profi-Spiele (allesamt in der 2. Bundesliga) und elf für die U21 in der Regionalliga West.

Wir freuen uns für Haupe, dass er zu Dynamo zurückkehren kann. Hinter ihm liegt nach seiner Erkrankung im letzten Jahr, die ihn zu einer langen Pause gezwungen hat, keine einfache Zeit. Bei Dresden hat er die Chance, in einem vertrauten Umfeld auf Profi-Niveau wieder ins Spielen zu kommen. Das wird für ihn entscheidend sein, um seine Qualitäten, die er in der Vergangenheit zweifelsohne unter Beweis gestellt hat, in Zukunft wieder konstant auf den Platz zu bringen. Dafür wünschen wir ihm alles Gute und vor allem Gesundheit. Vielen Dank für seinen Einsatz im FC-Trikot“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller (43) zum Abschied.

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Zwischenzeitlich war Hauptmann an Zweitligist Holstein Kiel verliehen. Nun der Schritt zurück zu seinen Wurzeln. Der 26-Jährige ist in Dresden aufgewachsen, wurde bei Dynamo ausgebildet und absolvierte 59 Pflichtspiele für den Traditionsklub.

Dort gibt es ein Wiedersehen mit Trainer Markus Anfang (48), der 2018 noch beim FC an der Seitenlinie stand und Hauptmann damals trainierte.

Absteiger Dresden steht nach sechs Spieltagen auf einem ernüchternden 10. Tabellenplatz, das Ziel für Dynamo ist die Rückkehr in die 2. Liga. Dabei soll Hauptmann, der bis heute der teuerste Dresden-Transfer der Geschichte ist, nun mithelfen.

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