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„F…Serbia“ Schock für Ex-FC-Star: Feige Schmier-Attacke auf Villa

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Milivoje Novakovic glänzte in seiner FC-Zeit als Torjäger, hier jubelt er 2010 mit Lukas Podolski

Domzale – Es ist eine Aktion, die einfach feige ist...

Neulich erst, zu den Europa League-Spielen in Köln, kam Milivoje Novakovic (41) zurück an seine alte Wirkungsstätte. Im Tross seines Spezis und Landsmanns, UEFA Präsident Aleksandar Ceferin, postete der frühere FC-Knipser (74 Tore) ein Bild von sich im RheinEnergie-Stadion, wo er die FC-Fans so oft glücklich gemacht hatte.

Doch als er dann heim nach Slowenien kam, wird Nova geschockt gewesen sein.

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Denn wie das Portal 24ur durch ein Leserfoto belegte, beschmierten Vandalen in Novakovics Abwesenheit die Hauswand seines Anwesens in Domzale.

„F…Serbia“ wurde mit roten Buchstaben an die Villa gepinselt.

Ein Bekannter des einstigen Stürmers sagt gegenüber uns: „Das überrascht mich nicht. Nova hat ja serbische Wurzeln. Und in der Stadt ist das Zentrum der Nationalisten und Neonazis. Sie sind nicht gut auf Serbien zu sprechen.“

Ex-1. FC Köln-Star Milivoje Novakovic: Nicht die erste Fan-Attacke

Die Vandalen-Attacke: Nichts Neues indes für Novakovic. Schon vor vier Jahren hatten Unbekannte sein Elternhausmit Beleidigungen beschmiert. Damals hatten Ultras seines Heimatklubs Olimpija Ljubljana damit gegen seinen Wechsel zu Erzrivale Maribor protestieren wollen: „Verkaufte Pussy! Ljubljana ist nicht mehr deine Stadt“.

Völlig irre: Chaoten hatten zudem Novas Handynummer im Netz veröffentlicht. „Mir scheißegal“, sagte er uns damals. Doch entspannt hat sich das Klima in seiner Heimat nicht wirklich.

Wie 24ur zudem berichtet, sei die neue Attacke identisch mit einer von 2018 gewesen: Im Fußball-Ruhestand komme der Technische Direktor der Nationalelf, der der zweitbeste Torjäger Sloweniens überhaupt ist, nicht zur Ruhe, heißt es.

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Glückliche Familie: Nova mit Ehefrau Martina und Sohn Nikolas im Jahre 2017

Nun ist die Situation aber erheblich sensibler. Denn Nova ist inzwischen Familienvater, lebt mit Ehefrau und seinem kleinen Sohn bisher glücklich.

Es ist ihm zu wünschen, dass die Vandalen Ruhe geben und seine Familie in Frieden lassen. Im Rheinland und beim 1. FC Köln jedenfalls bleibt der frühere Fanliebling gerne gesehen...

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