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„Für mich unverzichtbar“Sky-Kommentator schwärmt von Kölner Geheimwaffe

Christian Straßburger blickt in die Kamera und zeigt auf sich selbst.

Sky-Kommentator Christian Straßburger ist ein großer Fan von FC-Profi Alessio Castro-Montes.

Aktualisiert

Der Belgier Alessio Castro-Montes hatte keinen einfachen Start beim FC. Mittlerweile hat er sich jedoch zu einer echten Geheimwaffe entwickelt, das findet auch Sky-Kommentator Christian Straßburger.

Blickt man auf die formstärksten Spieler beim 1. FC Köln in dieser Saison, fallen schnell Namen wie Said El Mala (7 Tore/3 Vorlagen) oder Ragnar Ache (3 Tore/4 Vorlagen). Auch Marius Bülter und Jakub Kaminski konnten in der Offensive schon das ein oder andere Mal für Wirbel sorgen.

Ein Profi im Team von Trainer Lukas Kwasniok (44) fliegt jedoch noch unter dem Radar: Der Belgier Alessio Castro-Montes hat zuletzt drei Tore vorbereitet und mit seinen punktgenauen Flanken für Begeisterung gesorgt.

1. FC Köln: Sky-Kommentator schwärmt von Alessio Castro-Montes

Der Flügelspieler ist ein wichtiger Faktor beim FC, das findet auch Sky-Kommentator Christian Straßburger. Im Interview mit „Absolut Fußball“ hat der 36-Jährige über den Belgier und dessen Bedeutung für die Geißböcke gesprochen.

„Ein Name, über den ich gestolpert bin und der zuletzt für Aufregung gesorgt hat, ist Alessio Castro-Montes. Er hat bislang sechsmal gespielt und schon drei Tore vorbereitet. Er ist für mich eigentlich unverzichtbar“, erklärt der Journalist.

Castro-Montes kam vergangenen Sommer kurz vor Transferschluss von Union Saint-Gilloise ans Geißbockheim. Der 28-Jährige tauschte Champions League gegen Bundesliga-Alltag, benötigte dafür in den ersten Monaten jedoch Anlaufzeit.

Nachdem er am 3. Spieltag gegen Wolfsburg eingewechselt worden war, folgte eine harte Zeit für den flexiblen Flügelspieler. Bis zur Winterpause durfte der Belgier anschließend nur noch in drei Spielen ran – keinmal mehr als 45 Minuten.

Doch im neuen Jahr läuft alles anders für Castro-Montes. Straßburger kommentierte die Partie gegen Mainz und hatte den Flügelspieler genau im Blick: „Wie er auf der Außenbahn ackert, vorn Eins-gegen-Eins-Situationen löst und Flanken schlägt: Das sind Qualitäten, die der Effzeh so nicht tausendfach hat. Bei ihm habe ich mir gedacht: ‚Mein lieber Scholli, das kann einer werden!“

Auch vom Trainer gab es zuletzt Lob: „Er hat auf beiden Seiten das gezeigt, was wir von ihm erhofft haben. Er ist mit seinem rechten Fuß und seiner Spielintelligenz eine Verstärkung. Auch er ist ein Beispiel für Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit. Der Beginn war für ihn nicht ganz so einfach in Köln.“

Mittlerweile scheint es aber so, als wäre der Schienenspieler in Köln angekommen. Am Sonntag (25. Januar 2026) beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg werden die Geißböcke wieder auf die Bananen-Flanken des quirligen Belgiers setzen. 

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FC-Tribüne

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