Said und Malek El Mala standen zuletzt erstmals gemeinsam für den FC in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Geht es nach Said, war das erst der Anfang.
„Gebe wieder ein Versprechen“Said El Mala verrät nächsten Plan für Malek

Die Woche hätte nicht besser laufen können für Said El Mala. Erst feierte sein Bruder Malek sein Profi-Debüt samt Premieren-Tor, dann wurde er von Jürgen Klopp erneut für die deutsche Nationalmannschaft nominiert.
Im Nominierungsgespräch freute sich der Bundestrainer mit dem Kölner Brüderpaar. „Es hat ihn gefreut, wie wir gemeinsam gejubelt haben, als Malek getroffen hat“, erzählt El Mala im Interview mit „Sky“.
Said El Mala freut sich auf nächste Reise zum Nationalteam
Gegen Serbien und die Niederlande hofft El Mala auf seine nächsten Auftritte im DFB-Trikot. „Ich freue mich sehr, nächste Woche anzureisen und anzugreifen. Ich kenne meine Themen und habe in der Zwischenzeit daran gearbeitet“, sagt der Angreifer.
Doch bevor es in der Nations League zur Sache geht, steht erstmal das rheinische Duell gegen Bayer Leverkusen auf dem Programm. Dort hofft der Youngster, die Brüder-Geschichte nach einem emotionalen Start fortschreiben zu können.
Denn El Mala verrät. „Wir haben nach dem Union-Spiel gefacetimed und Mama hatte keine Stimme mehr. Ich glaube, sie hat sogar geweint.“
Wenn es nach dem Nationalspieler geht, war das „erst der „Anfang“ von Malek. Nachdem er bereits vor zehn Monaten in einem Interview angekündigt hatte, dass Malek es in die Bundesliga schaffen wird, wagt er nun die nächste Prognose. „Ich kann wieder ein Versprechen geben: Er wird sich etablieren.“
Dann hätte der FC nicht nur einen El Mala, sondern gleich einen Doppelpack! Und beide Seiten haben gemeinsam noch viel vor. Denn der Plan, den Thomas Kessler mit der Familie El Mala ausgeheckt hat, sieht einen Verbleib der Spieler über den Sommer hinaus vor.
Mindestens zwei Jahre sollen die beiden Brüder noch beim FC spielen und gemeinsam reifen. Erst wenn Malek ein gestandener Bundesligaspieler ist, könnten die beiden sich eventuell vorstellen, den Verein gemeinsam zu verlassen. Zu seinen Träumen sagt er: „Ich will Champions League spielen. Wann der Moment kommt, kann ich aber noch nicht sagen.“

