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Köln-Star im DFB-KaderKlopp lobt FC-Anpassung bei El Mala: „Tut ihm gut“

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Jürgen Klopp nimmt Said El Mala erneut in den DFB-Kader für die Nations League. So begründet der Bundestrainer seine Entscheidung.

In den vergangenen Tagen waren sie beim 1. FC Köln nervös: Ist Said El Mala (20) im neuen Kader von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) dabei? Bleibt der FC-Youngster A-Nationalspieler oder muss er sich erst einmal weiter bei der U21 seine Sporen verdienen?

Über Trainer René Wagner (38), der die gleiche Berateragentur wie der Bundestrainer hat, sickerte nichts durch. Doch jetzt herrscht Klarheit! Am Donnerstag (5. November 2026) machte der DFB dann offiziell: El Mala ist dabei und darf sich erneut bei der Nationalmannschaft beweisen.

Jürgen Klopp nominiert seinen neuen DFB-Kader

FC-Sportgeschäftsführer Thomas Kessler (40) hatte zuvor noch keinen Kontakt mit Klopp gehabt und auch Vizepräsident Ulf Sobek (54), vor seinem Köln-Amt Athletiktrainer im DFB-Nachwuchs, wusste nicht, wie die Klopp-Entscheidung ausfallen würde. Am Ende hob der Bundestrainer bei El Mala – ebenso wie bei Gladbach-Juwel Wael Mohya (17) – den Daumen.

Klopp sprach in einem DFB-Video über die Entscheidung für El Mala und freute sich dabei auch, dass der Angreifer seit der ersten Länderspielpause nun in vielen Spielphasen etwas zentraler aufläuft und nicht mehr rein als Linksaußen.

„Said ist Said. Ist wie bei Felix Nmecha: Man kann sich alles Mögliche noch vorstellen, was da noch alles kommt in der Zukunft. Er spielt in Köln eine leicht angepasste Position. Einem Jungen, der das Spielfeld nur aus einer Position gesehen hat, tut es sicher gut, das Spielfeld auch aus einer anderen Perspektive zu sehen, um dann den Fußball-IQ zu erhöhen. Das ist bei Said jetzt der Fall und das ist gut“, so Klopp.

In den ersten vier Spielen Ende September und Anfang Oktober 2026 hatte Klopp sich erst einmal einen ausgiebigen Überblick verschafft und so richtig experimentiert. Sein XXL-Kader umfasste zum Start einer hoffentlich erfolgreichen neuen Ära 44 Spieler.

Nach dem 1:1 in Amsterdam gegen die Niederlande und dem 0:1 gegen Griechenland in Augsburg kam dann auch Kölns El Mala zu seinem DFB-Debüt. Said durfte beim 2:0 gegen Serbien in München ab der 46. Minute mitmischen und kam beim 0:0 in Thessaloniki gegen Griechenland ab der 63. Minute aufs Feld.

Die DFB-Mannschaft holte in der Nations-League nur fünf von zwölf möglichen Zählern. In der Tabelle der Gruppe rangiert Deutschland somit nur auf Platz 3. Tabellenführer sind die Niederlande mit acht Punkten vor den punktgleichen Griechen. Serbien liegt punktlos auf dem letzten Platz.

In den beiden kommenden Nations-League-Spielen in Belgrad gegen Serbien (13. November) und gegen die Niederlande in Berlin (16. November) muss der Klopp-Fußball erfolgreicher sein, um das Viertelfinale zu erreichen.

Aus dem XXL-Kader durfte der Bundestrainer jetzt maximal 26 Spieler nominieren, entschied sich am Ende für 24 Mann. El Mala hatte beim DFB ein durchwachsenes Debüt gefeiert. Der Bundestrainer war zufrieden und arbeitete intensiv mit dem jungen Kölner.

Nach den ersten Länderspielen hatte El Mala beim FC durchaus überzeugt. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach traf er zum 2:1‑Sieg. Und im Pokal steuert er beim 5:0 über Union Berlin einen Doppelpack bei. Beim 1:1 bei Union war er am ersten Tor seines Bruders Malek (21) beteiligt.

Klopp hatte im Vorfeld der Nominierung gesagt: „Wenn die Spieler beim nächsten Mal ankommen, wird die DFB-Nationalmannschafts-Fußball-Festplatte nicht leer sein. Wir müssen nicht bei null anfangen.“