Ragnar Ache kehrt nach seiner Verletzung zurück in den Kader des 1. FC Köln. Für den Angreifer muss ein Offensiver weichen. Wenn es nach Friedhelm Funkel geht, darf das allerdings nicht Malek El Mala sein.
„Will kein Besserwisser sein...“Funkel mit El-Mala-Rat an Wagner

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Malek und Said feierten bei Union Berlin gemeinsam das erste Profitor des älteren El-Mala-Bruders.

Er war der umjubelte Tor-Held beim Punktgewinn an der „Alten Försterei“ in Berlin. Malek El Mala erzielte bei seinem allerersten Profieinsatz prompt sein Debüttor für den 1. FC Köln. Mit seinem zweiten Ballkontakt sicherte er seiner Mannschaft einen Punkt gegen einen direkten Konkurrenten.
Die unverhoffte Chance bekam der ältere Bruder von Superstar Said El Mala allerdings nur, weil mit Ragnar Ache und Thijs Dallinga die beiden etatmäßigen Stürmer nicht zur Verfügung standen. Das wird sich beim rheinischen Nachbarschaftsduell gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (15.30 Uhr) nun ändern.
Wer muss für Ache gegen Bayer weichen?
Denn mit Ache kehrt immerhin einer der beiden Neuner zurück ins Aufgebot. Ache trainiert nach seiner Muskelverletzung wieder mit der Mannschaft und dürfte mit ziemlicher Sicherheit am Sonntag dabei sein. Nun stellt sich die Frage: Wer muss für Ache weichen?
Wenn es nach Friedhelm Funkel geht, darf die Antwort unter keinen Umständen Malek El Mala lauten. Der Trainerfuchs sagte bei „E Levve lang – der Talk zum FC“ von EXPRESS und Kölner Stadt-Anzeiger: „Ich will kein Besserwisser sein. Aber wenn man mich fragt, würde ich ihn jetzt nicht rausnehmen. Er hat gezeigt, wie wertvoll er sein kann. Er hat das Tor gemacht und den Punkt gerettet.“
Diesen Aufschwung würde der Aufstiegstrainer des FC keinesfalls bremsen. Denn Funkel glaubt, dass ein weiterer Einsatz nicht nur Malek, sondern auch seinen Bruder Said beflügeln würde. Der Topstar verspürte bereits gegen Union eine unbändige Freude, als sein Bruder traf. Nach Schlusspfiff wich er keinen Zentimeter von seiner Seite und kostete die Freude und den Stolz auf den „Älteren“ in vollen Zügen aus.
Daher lautet Funkels Rat: Lasst die El Malas ran! „Ich kenne das aus meiner eigenen Geschichte. Ich glaube, mein Bruder und ich waren auch ein erfolgreiches Duo. Wir haben uns gegenseitig gepusht. Und ich glaube, auch bei den beiden wächst etwas zusammen“, sagt der erfahrene Coach.
Wagner, der es laut Funkel nicht leicht hat bei den Fans, könne damit ein „positives Zeichen“ senden. Und wer fliegt dann aus dem Kader? „Er muss einen anderen Spieler rausnehmen. Es gibt einige, die in Berlin auf der Bank saßen und nicht zum Einsatz gekommen sind“, sagt Funkel.
Mit Thielmann, Waldschmidt und Heskey kamen drei Offensivkräfte nicht zum Einsatz. Wenn es nach Funkel geht, wird es am Sonntag einen von den dreien treffen.
