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„Jetzt haben sie zwei sogar“Nach El-Mala-Debüt: Basler warnt den FC

Mario Basler steht bei einem Auftritt auf der Bühne.

Copyright: IMAGO/Sportfoto Rudel

Freut sich über die Erfolge der El-Mala-Brüder beim FC, warnt aber auch vor zu großen Erwartungen: Mario Basler.

Mario Basler sieht Malek El Mala beim 1:1 bei Union als Grund zur Freude. Und doch schickt der Ex-Profi eine Warnung hinterher.

Mario Basler hat sich in seinem Podcast „Basler ballert“ mit dem 1. FC Köln beschäftigt. Anlass war das geglückte Bundesliga-Debüt von Malek El Mala beim 1:1 bei Union Berlin.

Sein Gesprächspartner Oliver Dütschke sagte zunächst flachsend: „Wir fallen gleich in Tränenausbrüche. Der Bruder von Said El Mala, nämlich Malek El Mala, hat ein Tor geschossen. Zum ersten Mal gespielt und dann das 1:1 bei Union. Eigentlich auch eine schöne Geschichte.“

Basler warnt den FC: „Wenn man die Tore von El Mala wegnimmt“

Und in der Tat: Malek El Mala war am Sonntag (1. November) in der 72. Minute eingewechselt worden und traf in der 79. Minute zum Ausgleich. Sein Bruder Said hatte den Treffer eingeleitet. Eine bedenkliche Serie konnten die Kölner dennoch nicht beenden: Es ist das 17. Bundesliga-Auswärtsspiel in Folge ohne Sieg.

Basler äußerte sich zum El-Mala-Debüt entsprechend vorsichtig, schickte eine Warnung gleich mit: „Auch da muss man sagen: Was würde der FC machen ohne El Mala? Jetzt haben sie zwei sogar. Aber auch da nochmal: Nicht alles auf dem Jungen abladen“, so Basler über die allgemeine Erwartungshaltung gegenüber den FC-Youngstern.

Aufgrund des Gegners gäbe es an der Kölner Leistung ohnehin nichts überzubewerten: „Union ist ja auch keine Mannschaft, die gerade Bäume rausreißt. Die werden wahrscheinlich sowieso eine ganz, ganz schwere Saison kriegen. Da geht nichts voran mit ihrem neuen Trainer.“

Der gewonnene Punkt sei dennoch „schön für den FC“. Besonders für Basler, der sich dann kurzerhand als Kölner bezeichnete: „Ich bin ja zugezogener Kölner. Deswegen ist es so, dass uns das freut in Köln, dass man jetzt wieder einen Punkt geholt hat. Aber auch das ist nur immer ein Pünktchen. Du musst auch mal wieder einen Dreier holen.“

Dann folgte Basalers erhobener Zeigefinger anhand einer einfachen Rechnung in Richtung Köln: „ Wenn man die Tore von El Mala wegnimmt, dann wissen wir auch, wo der FC stehen würde.“

Doch Basler wolle abwarten, was beide El Malas in Köln fabrizieren. Er lasse sich gerne überraschen, dass es positiv werde. Zur Partie, die Dütschke als Gruselkick bezeichnet hatte, sagte Basler nur ruhig: „Wer hat denn da ein Topspiel erwartet? Also ich nicht. Wenn du am Sonntag das Spiel auf dem Schirm hast, muss wirklich für den Fernseher gar nichts laufen.“