Lukas Podolski beschwerte sich zuletzt öffentlich über den mangelnden Austausch mit dem 1. FC Köln. Vizepräsident Ulf Sobek reagierte nun auf die Aussagen und sieht das völlig anders.
Nach Poldi-KritikSobek reagiert auf Aussagen: „Gibt Ideen und Projekte“

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Lukas Podolski hat sich über den mangelnden Austausch mit dem 1. FC Köln beschwert.

Es waren deutliche Worte von Lukas Podolski Richtung 1. FC Köln. Im Podcast „Copa TS“ konnte der kölsche Weltmeister seine Enttäuschung darüber, dass er bei seinem Herzensverein nicht enger eingebunden wird, nicht verbergen.
Poldi sagte dort: „Der FC ist der Verein, wo ich auch Bock hätte, was zu entwickeln. Aber das Problem ist, dass es die letzten Jahre immer die Möglichkeit gab, da irgendwie mit dem Verein was mitzugestalten. Da gab es aber einfach keine Annäherung.“ Er ergänzte: „Irgendwie war die Tür immer nur so weit geöffnet, dass vielleicht nur eine Katze durchpasst. Daher ist es ein bisschen schade.“
Sobek: Gibt schon Ideen und Projekte für Poldi
Das klingt gekränkt, vor allem, weil Podolski nach seinem Karriereende vor Energie, Ideen und Gestaltungswillen strotzt. Der 40-Jährige hat gerade seinen Klub Gornik Zabrze, mit dem er zuletzt den Pokalsieg gefeiert hat, übernommen und hält jetzt 86 Prozent der Anteile am Verein.
Podolski hat sich verpflichtet, den polnischen Klub in den kommenden Jahren zu finanzieren. Auch beim FC möchte er sich aktiv einbringen. Dabei wartet er aber auf die entscheidenden Signale aus dem Verein.
Doch die gibt es längst, wenn man Ulf Sobek fragt. Der Vizepräsident überraschte bei einer Medienrunde mit der Aussage: „Der Austausch zwischen Lukas und dem FC ist so gut wie lange nicht mehr.“
Poldi bedauert den FC-Austausch und der Köln-Vize findet ihn „so gut wie lange nicht“ – so unterschiedlich können offenbar Wahrnehmungen sein. Sobek erklärt dazu: „Was er im Podcast gesagt hat, bezog sich wohl eher auf die vergangene Zusammenarbeit. Als Poldi das letzte Mal am Geißbockheim war, haben wir uns total nett unterhalten. Wir stehen in einem sehr guten Austausch.“
Dabei soll es laut Sobek bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit bereits „Ideen und Projekte“ für Podolski geben. Diese gehen vor allem Richtung Marketing und Vertrieb, weshalb Geschäftsführer Philipp Liesenfeld da federführend miteingebunden ist.
Wenn es für den „Prinz“ passen sollte, wäre er auch bereit, mit anzupacken, sagte er im Podcast. „Ich sage nicht, dass ich eine Abneigung gegen den FC habe. Ich bin immer offen und immer gerne da, bin gerne in der Kurve und freue mich, dass es gut aussieht. Jetzt kriegen sie Adidas, jetzt passiert was, sie sind finanziell besser aufgestellt. Ich hoffe, dass das Geißbockheim endlich ausgebaut wird und dass die komische Politik da in Köln endlich mal den Schalter umlegt und in Zukunft vielleicht das Stadion ausbaut, dass einfach in der Stadt und dem Verein etwas passiert. Und wenn ich da mithelfen kann, dann mache ich das gerne.“
