Der 1. FC Köln sucht eine neue Schaltzentrale. Nach vier Abgängen im Zentrum braucht der FC neues Personal. Ein Rückkehrer und ein junger Schwede sind dabei ins Visier geraten.
Neues ZentrumFC blickt nach Schweden – Rückkehr wird konkret

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Otto Rosengren hat sich mit seinen Leistungen für Malmö europaweit in die Notizbücher gespielt.

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Der 1. FC Köln bekommt für die neue Saison einen neuen Motor. Denn im Mittelfeld-Zentrum wird es den größten Kader-Umbruch geben. Dieser ist in vollem Gange, mit Paul Okon-Engstler wurde nach den Abgängen von Eric Martel (Mainz 05), Felipe Chavez (zurück zum FC Bayern), Florian Kainz (Karriereende) und Denis Huseinbasic (SC Braga) das erste Puzzleteilchen schon gefunden.
Der Australier musste seinen Medizincheck zwar wegen leichter gesundheitlicher Probleme verschieben, der Wechsel aus Sydney wird aber trotzdem zeitnah über die Bühne gehen.
Skhiri steht vor der Rückkehr zum FC
Neben dem WM-Fahrer werden aber definitiv noch zwei Neue für die Schaltzentrale kommen. Oberste Priorität genießt dabei ein routinierter Sechser, einer, der das Spiel lenkt und denkt. Als Favorit für diese Rolle haben die Verantwortlichen mittlerweile Ellyes Skhiri auserkoren.
Die Gespräche mit dem tunesischen WM-Fahrer sind in vollem Gange. Nach EXPRESS.de-Informationen ist Skhiri für eine Rückkehr bereit, auf Teile seines Gehaltes zu verzichten.
In Frankfurt verdient der Abräumer rund drei Millionen Euro pro Jahr, in Köln müsste er sich wohl mit etwas mehr als der Hälfte zufriedengeben. Da er aber weiß, dass seine Aussichten auf Spielzeit bei der Eintracht gen null tendieren und er sich in Köln immer pudelwohl gefühlt hat, soll Skhiri Bereitschaft für Einbußen signalisiert haben.
Der Deal könnte jetzt sehr schnell Fahrt aufnehmen, denn in Sachen Ablöse herrscht weitestgehend Einigkeit, beide Vereine werden sich zwischen 1,5 und zwei Millionen Euro treffen. Eine Rückkehr Skhiris würde gleichzeitig bedeuten, dass der ursprüngliche Wunschkandidat Edson Álvarez nicht nach Köln kommt. Das finanzielle Gesamtpaket für den mexikanischen Nationalspieler – insbesondere Álvarez' Gehalt – ist für den FC nicht stemmbar.
Mit dem Skhiri-Deal würde das Zentrum allmählich Konturen annehmen, fehlt nur noch ein Achter, der abräumen kann, aber auch spielerische Akzente setzt. Dabei richtet sich der Fokus wie so häufig zuletzt nach Schweden. Dort haben die Verantwortlichen Otto Rosengren von Malmö FF auserkoren. Die schwedische Zeitung „Expressen“ berichtet, dass FC- Scouts den 23-Jährigen am Sonntag beim Spiel gegen Göteborg beobachtet haben.
Dort wusste Rosengren zu überzeugen, bereitete beim 4:0-Sieg den Treffer zum 1:0 vor. Nach elf Spielen hat Rosengren nun ein Tor und drei Vorlagen auf dem Konto. Der einmalige Nationalspieler steht noch bis Ende 2027 in Malmö unter Vertrag, die Schweden verlangen eine Ablöse im mittleren einstelligen Millionen-Bereich.
Neben dem FC zeigt auch Liga-Konkurrenz Schalke 04 Interesse an Rosengren, zudem baggert der FC Middlesbrough am Mittelfeldspieler. In England würde er damit aber nur in der 2. Liga spielen, der FC wartet mit der Bundesliga und damit der deutlich besseren sportlichen Perspektive auf.
Demnach ist der FC bereits mit der Spielerseite in Kontakt und kann sich die Bundesliga und den FC sehr gut vorstellen. Auch in diese Personalie könnte in den nächsten Tagen schnell Bewegung reinkommen.
