Für seine Angehörigen ist es die Hölle auf Erden. Ein früherer Angreifer der Bundesliga befindet sich nach einem Aortenriss im Koma.
Nach Not-OPEx-Bundesliga-Star kämpft im Koma um sein Leben

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Kreso Kovacec liegt nach einer Notoperation im Koma.
Ein Kampf auf Leben und Tod für Kreso Kovacec (56)! Der einstige Fußball-Star, bekannt für seine Zeit bei Hansa Rostock in der höchsten deutschen Spielklasse und als Serien-Torschütze für Hannover 96, befindet sich im Koma. Sein Leben und das seiner Liebsten wurde binnen weniger Stunden komplett auf den Kopf gestellt.
Auslöser der dramatischen Situation war eine plötzlich gerissene Hauptschlagader. Während eines zwölfstündigen Noteingriffs erhielt er eine künstliche Herzklappe. Allerdings folgten gravierende Probleme: Eine schwere Gehirnblutung und ein massiver Apoplex machten eine weitere dringende Operation am Kopf notwendig. Das berichtet „bild.de“.
Hilfsaktion für den zweifachen Vater
Auf der Plattform GoFundMe wurde von einem Freund aus alten Tagen, mit Zustimmung der Angehörigen, eine Sammelaktion gestartet. Die dortigen Zeilen verdeutlichen die Tragödie: „Seine Frau und seine beiden Kinder im Alter von 9 und 15 Jahren erleben seitdem den schwersten Albtraum ihres Lebens.“ Aktuell ist völlig unklar, welche Wendung Kresos Schicksal nehmen wird.
Die Angehörigen sind nicht nur seelisch am Ende, sondern blicken auch in eine unsichere finanzielle Zukunft. Sein Verdienst als Haupteinnahmequelle ist weggebrochen. Falls Kovacec überlebt, werden enorme Ausgaben für Rehabilitation, Betreuung und eventuell einen behindertengerechten Umbau der Wohnung erwartet. Knapp 20.000 Euro wurden bisher gespendet. (red)
Geboren wurde Kovacec 1969 in Jugoslawien, seine Jugend verbrachte er in Hamburg. Seine Laufbahn in Deutschland kann sich sehen lassen: Mit Tennis Borussia Berlin schaffte er den Aufstieg in die zweite Liga, für Hansa Rostock stand er 28 Mal in der Bundesliga auf dem Platz (3 Tore).
Besonders in Erinnerung blieb er bei Hannover 96, für die er in 72 Einsätzen 40 Tore erzielte. Weitere Stationen waren der FC Augsburg und Elversberg. Nach seiner aktiven Zeit war er im Autohandel tätig. Sein jüngerer Sohn gilt als vielversprechende Nachwuchshoffnung beim FC Augsburg. (red)
