Für die FC-Fans ist Said El Mala wohl klar die Nummer eins. Doch in einem Beliebtheits-Ranking muss er zwei Neuzugängen den Vortritt lassen.
Neues Bundesliga-RankingZwei FC-Neuzugänge hängen El Mala ab
Sein Name hat im Sommer die Schlagzeilen bestimmt, sein Trikot sieht man im Rhein-Energie-Stadion so oft wie das keines anderen Spielers und auch in Sachen Marktwert ist Said El Mala beim 1. FC Köln klar die Nummer eins.
Doch in einem Ranking muss sich der Senkrechtstarter, der am Dienstag nach seiner Erkältung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, gleich hinter zwei neuen Teamkollegen anstellen.
FC bei Neuzugängen auf Platz neun im Liga-Vergleich
Nach einer aktuellen Auswertung der Influencer-Agentur „Netzschreier“ wird El Mala bei den Instagram-Followern nämlich nicht nur von England-Juwel Mikey Moore (231.047) distanziert. Auch Ghanas WM-Teilnehmer Gideon Mensah (146.750) hat derzeit mehr Follower als El Mala (128.582). Gut möglich, dass sich das ändert, sollte der junge FC-Star bald unter Jürgen Klopp sein DFB-Debüt geben.
Insgesamt habe sich der FC mit seinen zwölf Neuzugängen – dazu zählt die Agentur auch die beiden fest verpflichteten vorigen Leihspieler Jahmai Simpson-Pusey und Tom Krauß – 923.415 zusätzliche Instagram-Follower geholt. Das entspricht satten 57 Prozent der gesamten Kölner Reichweite und Platz neun im Bundesliga-Vergleich – ein Platz vor Erzrivale Borussia Mönchengladbach.
Neben Moore (Platz 21) und Mensah (Platz 27) haben es auch Borna Sosa (120.016, Platz 35) und direkt dahinter Ellyes Skhiri (114.997, Platz 36) in die Top 50 der reichweitenstärksten Bundesliga-Neuzugänge geschafft.
„Natürlich wird kein Spieler verpflichtet, nur weil er viele Instagram-Follower hat. Entscheidend sind in erster Linie Faktoren wie sportliche Qualität, Entwicklungspotenzial und die Frage, ob er zur Mannschaft passt. Trotzdem ist die digitale Reichweite eines Fußballers längst mehr als eine nette Begleiterscheinung. Internationale Stars und Talente bringen ihre eigene Community mit. Das verschafft Vereinen zusätzliche Aufmerksamkeit, macht sie für Sponsoren attraktiver und kann ihnen neue Zielgruppen und Märkte erschließen“, sagte Marlon Giglinger, Mitgründer und Geschäftsführer von Netzschreier.
Vor diesem Hintergrund sei es interessant, welcher Verein im Instagram-Ranking der Neuzugänge ganz vorne liegt: RB Leipzig. „Nkunku, El Aynaoui und Guiu allein erreichen zusammen mehr als sechs Millionen Menschen auf Instagram. Das passt zu Red Bull, das seit Jahren zeigt, wie eng Sport, Athleten und internationales Marketing miteinander verbunden werden können“, erklärte der Experte. „Das kann man als Fußballromantiker natürlich kritisch sehen. In Sachen Reichweite profitiert davon aber nicht nur Leipzig, denn Spieler mit internationaler Strahlkraft machen auch die Bundesliga als Ganzes sichtbarer.“
Insgesamt kommen die Kölner Profis übrigens auf 1,62 Millionen Follower. Im Liga-Vergleich der 18 Kader reicht das für Rang 13. Klare Nummer eins in der Gesamt-Rangliste ist der große FC Bayern (91 Millionen Follower).

