Mario Basler blickt schon früh in der Saison kritisch auf mehrere Bundesliga-Klubs und hat zumindest einen baldigen Trainerwechsel im Gefühl.
„Ein problematisches Jahr“Basler fürchtet schnelles Aus für Bundesliga-Trainer

Zwei Bundesliga-Spieltage sind gerade mal absolviert, da beginnen bereits die ersten Trainer-Diskussionen der neuen Saison. Besonders bei Borussia Mönchengladbach könnte die Lage schnell ungemütlich werden. Eugen Polanski (40) steht nach zwei Pleiten direkt im Fokus.
Geht es nach Mario Basler (57), dann ist der frühere Gladbach-Profi, der seit einem Jahr im Amt ist, allerdings nicht der einzige Kandidat, dessen Zukunft schon bald auf dem Spiel stehen könnte.
Mario Basler glaubt nicht an Meister-Trainer
In der neuesten Podcast-Folge von „Basler Ballert“ blickte der Ex-Nationalspieler am Montag (7. September 2026) auf die vielen Vereine, deren Saisonstart in die Hose ging, darunter neben Gladbach auch der punktlose HSV sowie Eintracht Frankfurt nach der Heim-Abreibung gegen den FC Augsburg.
An wenig Besserung glaubt Basler auch bei Union Berlin, wo im Sommer Mauro Lustrinelli (50) als Nachfolger von Interimstrainerin Marie-Louise Eta (35) das Ruder übernommen hat. Am Wochenende hatte Union 0:4 in Leverkusen verloren, in der Vorwoche gab es ein 3:3 gegen Frankfurt.
Der Schweizer kam mit der Empfehlung des sensationellen Meister-Titels in der Heimat mit Aufsteiger FC Thun in die Bundesliga, weit vor dem FC Basel und den Young Boys Bern. Geht es nach Basler, dann bleibt es für den Italo-Schweizer in Deutschland aber bei einem Intermezzo.
„Bei Union, es wird problematisch. Das wird ein problematisches Jahr werden“, sagte er über die mit einem Punkt aus zwei Spielen gestarteten Hauptstädter und spöttelte sogar in Richtung Lustrinelli: „Ich glaube, der wird auch bald wieder beim FC Thun landen.“

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Mauro Lustrinelli war mit seinen Berlinern am Samstag chancenlos in Leverkusen.
Mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Schalke 04 haben die Eisernen am kommenden Wochenende die große Chance, sich erst mal ein wenig aus dem Tabellenkeller abzusetzen. Weil anschließend das Gastspiel beim FC Bayern folgt, wäre der erste Saisonsieg am 3. Spieltag gleich doppelt wichtig.
Lustrinelli, ehemaliger Junioren-Nationaltrainer der Schweiz, hatte vor dem Wechsel nach Berlin vier Jahre lang in Thun gearbeitet und den Klub in der vergangenen Spielzeit als Liga-Neuling zur Meisterschaft geführt. Bei Union unterschrieb er im Sommer einen Zweijahresvertrag.
