Der Saisonauftakt der TSG Hoffenheim ist ein Desaster. Zwei Niederlagen, keine Zähler. Aber ein Ex-FC-Stürmer gibt sich kämpferisch.
Null-Punkte-StartEx-Kölner mit Spaß-Appell an seine Hoffenheimer

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Enttäuschung bei Tim Lemperle: Gegen den BVB setzte es am zweiten Spieltag eine knappe Niederlage.
Für die TSG Hoffenheim verlief der Auftakt in die Spielzeit katastrophal. Nach den ersten zwei Begegnungen steht das Team ohne Punkte da, was für Frust im Kraichgau sorgt.
Im Vorfeld des bedeutenden Duells zu Hause mit dem VfB Stuttgart findet nun TSG-Profi Tim Lemperle (24) deutliche Worte und gibt eine kämpferische Parole aus.
Nach Pleite gegen BVB: „Das Gefühl ist extrem beschissen“
„Erstmal dürfen wir jetzt nicht die Freude verlieren“, verlangt der ehemalige FC-Profi. Es sei von höchster Bedeutung, „dass wir mit Spaß in die nächste Woche reingehen, wissen, was wir können, und dann auch so in dieses Spiel gehen.“ Das berichtet „Bild“.
Insbesondere das jüngste Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund lief überaus enttäuschend. Die Kraichgauer agierten zunächst stark und konnten einen 2:0-Vorsprung herausspielen, doch zum Schluss gaben sie die Partie noch her.
Lemperle sagt dazu: „Es hat über viele Phasen richtig Spaß gemacht und das ist immer ein Zeichen dafür, dass die Dinge, die wir uns vorgenommen haben, gut funktionieren.“
Die harte Wirklichkeit stellt sich jedoch anders dar. Das Resultat sorgt für eine gedrückte Atmosphäre. „Jetzt steht man aber nach 90 Minuten und nach dem zweiten Spieltag mit null Punkten da – und das Gefühl ist extrem beschissen“, formuliert es Lemperle unmissverständlich.
Ein merklicher Leistungsabfall zeigte sich ab der 60. Spielminute, welchen der BVB gnadenlos für sich nutzte. Ein Konditionsproblem? Lemperle sieht da keinen Zusammenhang, es habe stattdessen am Zugriff gemangelt. „Nach einem 2:0 darf sich keiner zurücknehmen. Ich weiß nicht, ob das jemand gemacht hat, das werden wir uns anschauen“, so Lemperle.
Ein übersehenes Foul an Wimmer vor dem 2:2-Ausgleich und ein Pech-Eigentor von Anton komplettierten den rabenschwarzen Tag. Und die Tendenz ist nicht unbekannt, da das Team bereits gegen Lemperles Ex-Verein einen Vorsprung aus der Hand gab.
Lemperle liefert eine einfache Erklärung: „Entweder das 3:0 machen oder sauberer verteidigen. Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.“ Der Angreifer erkennt zwar „mega Potenzial in der Mannschaft“, ist sich aber bewusst: „Fußball ist ein Ergebnissport. Von Potenzial können wir uns nichts kaufen.“ (red)

