Die ersten Bundesligaspiele hatten es in sich. Wer zu den Abstiegskandidaten zählt, ist schwer zu sagen. Ex-Profi Uli Borowka warnt den 1. FC Köln vor dem kommenden Gegner Bremen und macht sich große Sorgen um Gladbach.
‚„Ganz große Probleme“Ex-Profi warnt FC vor Bremen – riesige Sorge um Gladbach ‘

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Ex-Profi Uli Borowka am Montag (7. September 2026) beim Golfturnier des 1. FC Köln.

Am Montag (7. September 2026) schlugen zahlreiche Promis, Förderer und Freunde der FC-Familie in Pulheim-Stommeln auf dem Golfplatz Gut Lärchenhof auf, um für den guten Zweck abzuschlagen. Bei dem Turnier wurde Geld für die FC-Stiftung gesammelt.
Mit dabei war auch Ex-Fußballer Uli Borowka (64). In seiner Karriere spielte er unter anderem für Borussia Mönchengladbach (1980 bis 1987) und für Werder Bremen (1987 bis 1995). Den Besuch in Köln verbindet Borowka mit einem Besuch in der JVA in Köln. Als Botschafter der Sepp-Herber-Stiftung kümmert er sich auch um Inhaftierte im Gefängnis.
Borowka: Köln gegen Bremen wird ein heißes Spiel
Am Rande des Golfturniers sprach EXPRESS.de mit dem ehemaligen Profi über die aktuelle Saison – sein Ex-Klub Werder ist der kommende Gegner des 1. FC Köln. „Das erste Spiel haben die Kölner sehr gut gemacht, das zweite weniger gut. Bei den Bremern war es umgekehrt“, sagt Borowka.
Seine Werderaner haben ihn jetzt überrascht: „Beim 1:4 in Freiburg haben sie wirklich sehr schlecht gespielt. Ich war dann in Bremen, als es gegen Leipzig ging. Das 3:1 war absolut verdient. Sie haben Leipzig mit allem bekämpft: Einsatz und Leidenschaft. Endlich stand eine Mannschaft auf dem Platz. Die Charaktere waren wunderbar. Momentan sieht es sehr gut aus. Das wird ein heißes Spiel in Köln. Ich freue mich, dass Werder jetzt die Kurve bekommen hat.“
Muss sich der FC jetzt warm anziehen? Borowka traut Bremen jedenfalls einiges zu: „Wenn sie an die Leistung gegen Leipzig anknüpfen, wird es mit Sicherheit sehr schwierig für Köln. Aber man muss es eben jedes Mal wiederholen. Der FC hat gegen Hoffenheim super gespielt, danach in Stuttgart schlecht gespielt. Ich bin bei Werder aber guter Dinge, denn ich habe eine herausragende Leistung gesehen, die ich seit eineinhalb Jahren nicht mehr gesehen habe.“ Eine klare Warnung an Köln!
Wer denn am Ende der Saison absteigt, kann Borowka wie alle anderen nicht prognostizieren. Die ersten Ergebnisse der Bundesliga waren wild. Elverberg siegte zweimal, Schalke punktete gegen den FC Bayern München, Paderborn hat auch schon einen Zähler. Lediglich Borowkas Ex-Verein Borussia Mönchengladbach hat wie der HSV und Hoffenheim noch nichts auf dem Konto.
Borowka sagt zu den Fohlen: „Ganz schwierig im Moment. Ich sehe, dass sie ganz große Probleme haben: sieben Gegentore in zwei Spielen und zu Hause nach einer 3:1-Führung noch 3:4 verlieren. Dann scheißt der Stürmer seine Kollegen in der Abwehr an. Das geht überhaupt nicht. Irgendwas stimmt da überhaupt nicht.“
Gladbachs Tim Kleindienst hatte nach dem Spiel gewettert: „Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält, und keine Ahnung, woran es liegt, weniger TikTok gucken oder was weiß ich, ist mir eigentlich wurscht, was sie machen.“
Ex-Spieler Borowka macht sich Abstiegssorgen: „Ich habe das Gefühl, sie sind in dem gleichen Trott wie zum Ende der vergangenen Saison. Ich weiß nicht, ob es etwas bringt, wenn man vier Co-Trainer auswechselt. Anscheinend bringt es nichts.“
Borowka geht davon aus, dass sich in der unteren Tabellenregion zahlreiche Klubs bekämpfen werden: „Das wird unten wahnsinnig schwierig. Ich denke, dass da sechs oder acht Mannschaften ein Wort mitsprechen müssen. Elversberg hat schon sechs Punkte, sie machen das wunderbar. Paderborn kämpft auch. Ich habe mich auch über den Punkt der Schalker gegen den übermächtigen FC Bayern München gefreut. Das wird eine absolut spannende Geschichte in dieser Saison.“

