Ex-FC-Scout Lennart Strufe hat nach seinem Aus am Geißbockheim direkt einen neuen Job: Der 36-Jährige ist jetzt Sportvorstand beim Wuppertaler SV.
Nach Aus beim FCEx-Scout wird Sportvorstand

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Lennart Strufe wechselt in die Heimat und wird Sportvorstand beim Wuppertaler SV.

Thomas Kessler hat seit seinem Amtsbeginn nicht nur das Gesicht der Mannschaft verändert, sondern auch hinter den Kulissen am Geißbockheim für Veränderungen gesorgt – personell und strukturell.
Exemplarisch dafür steht die Scoutingabteilung, die unter dem neuen Direktor Tim Steidten nun offiziell „Recruiting und Kaderplanung“ heißt“. Hier wurde radikal umgebaut, das Personal nahezu komplett ausgetauscht. Einer, der dem Umbruch zum Opfer fiel, ist Lennart Strufe.
Auf Ex-FC-Sout Lennart Strufe wartet in Wuppertal eine Mammutaufgabe
Der 36-Jährige wurde 2023 von Ex-Boss Christian Keller geholt. Beide kannten sich aus Regensburger, wo Strufe zuvor sowohl Jugendtrainer, Kaderplaner als auch Leiter der Scoutingabteilung war.
Nun endete seine Zeit am Geißbockheim, er und Cornelius Jäschke, der ebenfalls von Keller geholt wurde, wurden freigestellt. Der ehemalige Chefscout, Gabor Ruhr, hat den Verein ebenfalls verlassen.
Doch für Strufe gibt es einen nahtlosen Übergang. Der ehemalige Scout ist jetzt Sportvorstand! Er leitet ab sofort die sportlichen Geschicke beim Traditionsverein Wuppertaler SV.
Für den gebürtigen Wuppertaler ist es ein Schritt in die Heimat, Strufe soll den Regionalliga-Absteiger möglichst schnell wieder aus der Bedeutungslosigkeit holen.
„In Köln ging es zwar mehr in Richtung Bundesliga, trotzdem gibt es viele Kontakte. Die Oberliga ist breiter aufgestellt, doch unser Trainer kennt sie ja sehr gut. Wir sind zuversichtlich, dass wir eine sehr ordentliche Mannschaft zusammenbekommen“, sagt Strufe vor dem Start in die Oberliga.
Für Strufe ist es eine Mammutaufgabe, nach dem bitteren Abstieg werden beim WSV gerade die Scherben zusammengekehrt. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, denn bereits in zwei Wochen beginnt das Training und die Mannschaft hat noch kein Gesicht.
Das muss Strufe nun schleunigst ändern. „Wenn dann zwölf Spieler da sind, ist es gut, 15 wären super, alles darüber hinaus hervorragend. Wichtig ist, dass der Trainer sich schon ein erstes Bild machen kann.“
