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Klare Tendenz bei FC-StürmerKöln-Profi weckt Interesse in der Hauptstadt

Gespräch auf dem Trainingsplatz zwischen René Wagner und Luca Waldschmidt.

Copyright: IMAGO/DeFodi Images

Luca Waldschmidt drängt sich bei Trainer René Wagner mit einer starken Saisonvorbereitung auf.

Luca Waldschmidt soll das Interesse von Hertha BSC auf sich gezogen haben. Der siebenmalige deutsche Nationalspieler soll eine klare Tendenz haben.

Beim 1. FC Köln zeigt er erneut seine Qualitäten als Vorbereitungs-Weltmeister, überzeugt mit starken Auftritten und Toren in den Testspielen. Doch im Kampf um einen Stammplatz muss sich Luca Waldschmidt (30) auch in seiner vierten Saison beim FC gewaltig strecken.

Der Spielgestalter spielte beim Test gegen Real Sociedad San Sebastián am Freitag (2:0) in der B-Elf von Beginn an und erzielte das 1:0. Beim Duell der vermeintlichen Startformation am Samstag im Rhein-Energie-Stadion (2:1) durfte Waldschmidt erst als Joker in der Schlussviertelstunde ran.

Luca Waldschmidt beim FC vor allem als Joker gefragt

In der vergangenen Saison spielte der siebenmalige Nationalspieler so wenig wie noch nie zuvor im FC-Trikot. In der Bundesliga waren es gerade mal 666 Minuten, verteilt auf immerhin 24 Spiele.

Die Scorer-Bilanz von fünf Toren und vier Vorlagen konnte sich angesichts der geringen Einsatzzeiten sehen lassen, viele seine Torbeteiligungen gelangen Waldschmidt bei Kurzeinsätzen als Einwechselspieler.

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Auf Dauer würde der feine Techniker aber gerne wieder mehr spielen – klappt das in Köln? Waldschmidt würde sich am liebsten am Geißbockheim durchsetzen und sich wieder als Stammkraft verdient machen, seine klare Tendenz geht daher zum Verbleib am Geißbockheim.

Hertha BSC soll zuletzt dennoch lose das Interesse des Spielers an einem Wechsel in die Hauptstadt abgeklopft haben, wie die „Bild“ am Donnerstag (13. August 2026) berichtet.

Die Berliner haben vor der Saison etliche Leistungsträger verloren und basteln auch nach dem Saisonstart in der 2. Bundesliga noch an ihrem Kader. Waldschmidt wäre im Fußball-Unterhaus ein absoluter Unterschiedsspieler und nach dem Abgang von Fabian Reese (28) der dringend benötigte Offensiv-Anker bei der Hertha.

Der Hertha-Wechsel würde für den Linksfuß allerdings auch den Abstieg in Liga zwei bedeuten, verbunden mit deutlichen Einbußen beim Gehalt. Auch die finanzielle Komponente spricht daher nicht dafür, dass der Profi nach der Anfrage aus Berlin auf einen Abgang aus Köln drängen wird.

„Das ist für mich nicht irgendein Verein oder irgendeine Station, es ist schon mehr daraus geworden“, hatte der bis 2027 gebundene Waldschmidt bei Sky zuletzt über den FC gesagt. Auch diese Einschätzung spricht klar für ein viertes Jahr am Geißbockheim.

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