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Chaos total bei ChelseaShopping-Wahn, peinliche Pleite und eine XXL-Streichliste!

Chelsea-Coach Xabi Alonso gibt seinen Spielern taktische Anweisung am Whiteboard.

Copyright: IMAGO/Nexpher Images

Viel Arbeit für den neuen Chelsea-Coach Xabi Alonso.

An der Stamford Bridge geht’s drunter und drüber! Erst wurde für Unsummen eingekauft, nun steht fast das gesamte Team zum Verkauf. Die Hintergründe.

Beim FC Chelsea ist die Hölle los. Die Mannschaft umfasst mittlerweile eine unfassbare Anzahl von 39 Profis, was für Trainer Xabi Alonso eine riesige Herausforderung darstellt. Der Hauptstadtklub erlebt eine seiner turbulentesten Transferphasen überhaupt. Erst am Mittwoch wurde die Verpflichtung von Pep Chavarría, dem 17. neuen Spieler in diesem Sommer, für circa 19 Millionen Euro bekannt gegeben.

Die Gesamtausgaben des Vereins in dieser Wechselperiode belaufen sich auf die atemberaubende Summe von 408 Millionen Euro – weltweit gibt kein anderer Klub so viel aus. Allein für den 23 Jahre alten Morgan Rogers zahlte man 138 Millionen Euro an Aston Villa. Dieser Deal macht ihn zum fünftteuersten Spieler in der Historie des Fußballs. Hinzu gesellen sich andere teure Neuzugänge wie Marco Palestra für 57 Millionen und Geovany Quenda für 50 Millionen Euro. 

Alonsos Plan: Erfahrung soll die Talente führen

Nachdem das Konsortium unter Todd Boehly den Verein 2022 übernahm, konzentrierte sich Chelsea hauptsächlich auf den Erwerb kostspieliger Talente mit langfristigen Verträgen. Der erhoffte sportliche Triumph blieb jedoch aus, die Platzierungen in der Liga waren mit den Rängen 12, 6, 4 und 10 ernüchternd.

Xabi Alonso soll jetzt für die Wende sorgen. Seine Vorstellung: eine Mannschaft mit der perfekten Mischung aus Können und Siegeswille. Aus diesem Grund wurden die Routiniers Jordan Henderson (36) und Danny Welbeck (35) verpflichtet, während die Vereinsspitze weiterhin enorme Summen in Nachwuchshoffnungen steckte. Das berichtet „SPOX“.

Der Shopping-Tour soll nun anscheinend ein massiver Abverkauf folgen. Einem Bericht der englischen „Sun“ zufolge dürfen unglaubliche 25 Profis den Klub bei einem passenden Angebot verlassen. Auf dieser Liste finden sich auch Namen wie Leih-Rückkehrer Nicolas Jackson, Nachwuchsstürmer Liam Delap und selbst Mykhaylo Mudryk, der erst kürzlich nach seiner Sperre wegen Dopings wieder dabei ist. Falls sich keine Käufer finden lassen, besteht die Option, nicht mehr gewollte Spieler einfach zum Partnerverein nach Straßburg zu transferieren.

Diese chaotischen Zustände machen sich auch sportlich bemerkbar, denn die Saisonvorbereitung läuft alles andere als rund. Auf Pleiten gegen Tottenham und Juventus Turin folgte der absolute Tiefpunkt: Damit möglichst viele Akteure Spielpraxis sammeln konnten, wurde eine zweite Garde für ein Freundschaftsspiel gegen Johor DT aus Malaysia aufgestellt. Diese lieferte beim 3:3 eine blamable Vorstellung ab. Die Medien in England überschütteten das Team mit Hohn und nannten die Leistung eine „Farce“.

Der Saisonauftakt für Chelsea ist am 24. August auswärts beim FC Fulham. Welche Spieler dann noch Teil des Teams sein werden und wer in der Anfangsformation aufläuft, bleibt zurzeit ein komplettes Rätsel. (red)

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