Der Poker um Said El Mala zieht sich nun bereits seit knapp zwei Monaten. Thomas Kessler wartet seitdem immer noch auf das erste seriöse Angebot. Es gibt sogar Stimmen, die sagen, dass es keines geben wird.
Poker um El MalaPlötzlich Zweifel am BVB-Angebot – Top-Klub lauert

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Geht er, oder bleibt er: Die Transfer-Saga um Said El Mala geht weiter.

Borussia Dortmund spielt beim Werben um Kölns Superstar weiterhin auf Zeit. Seit mittlerweile sieben Wochen buhlt der BVB um die Gunst des Superstars vom 1. FC Köln.
Doch bei den bisherigen Vorstößen der Schwarz-Gelben hat FC-Geschäftsführer Thomas Kessler nicht mal gezuckt. Im Gegenteil, die „Witz-Angebote“ aus Dortmund haben Kessler regelrecht verärgert.
Kessler hat Absprache mit El Mala
Das soll sich mit dem All-in-Angebot über 48 Millionen plus zwei Millionen Euro an Boni plus weitere fünf Millionen, die in den nächsten Jahren noch fällig werden könnten, ändern.
Diese Summe würde Kessler zum Umdenken bewegen. Der Deal mit El Mala ist: Wenn der BVB die Kohle auf den Tisch legt, wird Kessler seinem Schützling keine Steine in den Weg legen. Das Versprechen hat er dem Spieler gegeben. El Mala selbst soll großen Bock auf den BVB haben, einen Wechsel aber nicht erzwingen.
Denn grundsätzlich fühlt er sich beim FC pudelwohl und genießt die unbändige Fan-Liebe, die ihm tagtäglich entgegenschlägt. Angst vor einem Streik oder Bockigkeit müssten die FC-Fans im Falle eines Verbleibes also nicht befürchten. Nun ist der BVB am Zug, der Klub hat es nun selbst in der Hand.
Am Geißbockheim ist man sich indes gar nicht mehr so sicher, ob das kolportierte Angebot überhaupt reinflattern wird. Die bisherigen Offerten waren derart niedrig, dass es Stimmen gibt, die sagen, der BVB habe die geforderten 50 Millionen Euro gar nicht auf der hohen Kante.
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1. FC Köln: Wo sollte die Schmerzgrenze bei Said El Mala liegen?
Geht er, oder bleibt er? Der Sommer beim 1. FC Köln steht ganz im Zeichen von Wechselgerüchten um Said El Mala. Doch wie viel Ablöse sollte der FC fordern?
Auf der anderen Seite bietet sich dem BVB nur jetzt die einmalige Chance, einen zukünftigen Hoffnungsträger der deutschen Nationalmannschaft zu diesem Kurs zu bekommen. Die Verantwortlichen rund um Lars Ricken wissen auch: jetzt oder nie.
Dafür müssen sie wohl an, oder über ihre finanzielle Schmerzgrenze gehen. Zudem graben Ricken und Co. nun schon so lange öffentlichkeitswirksam um den 19-Jährigen, dass eine Transfer-Schlappe für die Beteiligten zum Gesichtsverlust führen würde.
So oder so wird das Zögern in der Branche durchaus zur Kenntnis genommen. Vor allem internationale Klubs wittern plötzlich doch noch mal ihre Chance. So soll die AC Mailand nach EXPRESS.de-Informationen noch einmal einen Vorstoß wagen und will zur Stelle sein, falls der BVB-Deal tatsächlich nicht zustande kommt.
