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Kommentar zur FC-LageLuxus-Camp statt Zeltlager: Köln-Profis haben jetzt keine Ausreden mehr

Die Spieler des 1. FC Köln auf dem Trainingsplatz im La Finca Resort.

Die Profis des 1. FC Köln am Donnerstag (21. März 2024) beim Training im Trainingslager im spanischen Algorfa. 

Der 1. FC Köln hat in den vergangenen Wochen viel getan, um seine Profis endlich in die Erfolgsspur zu bekommen. Jetzt müssen die Spieler abliefern. Ein Kommentar.

von Uwe Bödeker (ubo)

Das Trainingslager in Spanien war die allerletzte Patrone, die der 1. FC Köln abgefeuert hat. Zuvor gab es die Trennung von Trainer Steffen Baumgart (52), mit Timo Schultz (46) einen neuen Coach, zahlreiche Gespräche, Streicheleinheiten oder interne Verbal-Attacken mit eher rauem Ton. Geholfen hat das alles nicht: Die Mannschaft schafft es einfach nicht, regelmäßig Spiele zu gewinnen. 

Von außen kommt klare Kritik an der Zusammenstellung des Kaders, die Abgänge von Ellyes Skhiri (28) oder Jonas Hector (33) konnte Geschäftsführer Christian Keller (45) bei weitem nicht kompensieren. Zudem verfolgte die Kölner in dieser Spielzeit auch immer wieder das Verletzungspech. 

FC-Profis sind nun gefordert – alle stehen hinter ihnen

Mark Uth (32), Davie Selke (29) oder Luca Waldschmidt (27) fehlten dem Klub über Wochen. Das alles dürfen aber keine Ausreden für das bisher miserable Abschneiden sein. 26 Spiele, 18 Punkte, 20 Tore, nur drei Siege, neun Unentschieden und deftige 14 Niederlagen. Macht in der Tabelle Platz 17 – das ist die erschreckende Bilanz.

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Dass die Klubführung den Spielern nun vor dem Saison-Endspurt ein fünftägiges Trainingslager im Fünf-Sterne-Resort an der Costa Blanca gegönnt hat, zeigt auch ein wenig die Verzweiflung. Verdient haben sich die Spieler dieses Luxus-Camp eigentlich nicht: Auf Platz 17 wäre eher ein Zeltlager angebracht gewesen, wo die Jungs mal richtig anpacken müssen.

Fakt ist: Anpacken müssen die FC-Profis jetzt im Endspurt! Acht Spiele sind noch zu bestreiten, der Rückstand auf den rettenden Platz 15 (VfL Bochum) beträgt sieben Punkte – auch das ist noch aufzuholen. Denn jetzt kommen zahlreiche Gegner, die machbar sind: Augsburg, Bochum, Darmstadt, Mainz, Heidenheim.

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Zudem entspannt sich die Lage im personellen Bereich: Selke nimmt weiter Fahrt auf, Waldschmidt kehrt bald zurück. Was außergewöhnlich ist: Trotz der anhaltenden Erfolglosigkeit stehen die Kölner Fans wie eine Wand hinter der Mannschaft. Das hätte es in dieser Form in den vergangenen Jahren nicht gegeben.

Sollten die FC-Spieler vor den kommenden Aufgaben Angst haben, ist ihnen auch nicht mehr zu helfen. Und dann hat die Mannschaft in letzter Konsequenz auch nichts in der Bundesliga verloren. Ausreden gibt es jedenfalls nach dem Trainingscamp keine mehr: Jetzt sind die Spieler gefordert! Die Bilanz ist schlimm, die Lage dramatisch – aber bei weitem nicht aussichtslos.