Jonas Hector spricht in seinem Podcast über den knappen FC-Sieg in Würzburg und die Hoffnungen, die speziell auf einem Kölner Neuzugang ruhen.
Hoffnung bei NeuzugangHector reagiert auf trüben FC-Auftritt: „Eieiei“

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Jonas Hector hat sich zum unrühmlichen Pokal-Erfolg des 1. FC Köln geäußert. Insbesondere eine Personalie macht dem Ex-FC-Profi Hoffnung.

Der 1. FC Köln hat sich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Beim Drittligisten Würzburger Kickers gewann der FC mit 2:1. Der ehemalige FC-Profi und Kapitän Jonas Hector hatte sich das Spiel natürlich angesehen und fällt in seinem Podcast „Schlag & Fertig“ mit dem Comedian Fabian Köster sein Urteil.
„Viel zu wenige Überraschungen dieses Jahr. Das hat mich so ein bisschen aufgeregt“, sagt Hector mit Blick auf die erste Pokalrunde. Bis auf wenige Ausnahmen habe sich jeder „durchgewurschtelt, der am Struggeln war“.
Hector lacht über Würzburg-Führung – große Hoffnung auf Neuzugang
Köster entgegnet: „Selbst der FC hat es mit Ach und Krach“ geschafft. Hector antwortet: „Das war das einzige Spiel, das ich über 90 Minuten gesehen habe. Vom Gefühl her war es wie letztes Jahr in der ersten Runde. Nur nicht ganz so spannend.“
Auch spielerisch war der Auftritt des FC für Hector kein Leckerbissen. Köster fragt: „Nicht sensationell, oder?“ Hector: „Nee, aber das gesamte Spiel ja nicht.“
Der frühere FC-Kapitän findet aber, dass Köln gut begonnen habe. Die Mannschaft habe sich „auch so ein, zwei Chancen“ herausgespielt. Gleichzeitig habe man aber gemerkt: „Da ist ein Drittligist, die haben schon zwei Spiele gehabt.“
Über die Führung der Würzburger kann Hector nur lachen. „Dann gehen die in Führung ... Was ist das für ein Pimmel-Tor? Der springt dem an die Brust und genau da rein.“ Danach habe der Gastgeber „so ein bisschen Oberwasser“ bekommen. „Und dann musst du dich da durchspielen. Das ist dem FC dann doch schwer gefallen.“
Doch es ging gut: Der FC drehte das Spiel nach der Pause durch zwei Tore von Isak Jóhannesson. In der Schlussphase wurde es trotzdem noch einmal eng. Würzburg traf nur den Pfosten.
Hector sagt dazu: „Wenn du da auf dem Platz stehst, denkst du auch nur: ,Eieiei, und jetzt weg mit der Kugel.‘ Den hat der super genommen. Und da machst du gar nichts. Da stehst du da und bist einfach nur froh, dass es an den Pfosten klatscht.“
Hector sieht beim FC aber die Möglichkeit, dass es spielerisch noch besser wird. Eine wichtige Personalie sei Ellyes Skhiri. Der Mittelfeldspieler war zu diesem Zeitpunkt erst zwei Tage beim FC. Bis zum Bundesliga-Auftakt gegen Hoffenheim ist nicht mehr viel Zeit.
„Eine Personalie, die auf spielerischer Seite noch etwas bewirken kann, ist Ellyes Skhiri“, sagt Hector. Und er erklärt, was er sich vom Rückkehrer erwartet: „Wenn er das spielt, was er bei uns schon gespielt hat, dann ist das für mich ein guter Transfer. Er ist normalerweise sehr souverän. Einer, der wenige Fehler macht. Er hat Bock, nach vorne zu spielen und läuft unnormal viel.“
Skhiri habe bei Eintracht Frankfurt aus Hectors Sicht nicht den gleichen Rückhalt gehabt wie zuvor in Köln. Auch eine „unglückliche WM“ spricht der frühere Nationalspieler an.
Sein Fazit ist trotzdem klar: „So wie ich ihn kenne, und wenn der FC ihn da hinbekommt, ist er auf jeden Fall eine Verstärkung.“
Kölner Pokal-Erfolg erinnert an 2025
Dass ein knapper Pokalsieg kein schlechtes Zeichen sein muss, zeigt der Blick auf die vergangene Saison. Auch im DFB-Pokal 2025/26 tat sich Köln in der ersten Runde schwer. Beim Drittligisten Jahn Regensburg lag der FC damals bis in die Nachspielzeit mit 0:1 zurück.
Dann traf Eric Martel in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich. Zwei Minuten später erzielte wie auch dieses Jahr Johannesson das entscheidende 2:1. Köln war weiter.
Eine Woche später gewann der FC sein erstes Bundesliga-Spiel der Saison unter Trainer Lukas Kwasniok mit 1:0 beim 1. FSV Mainz 05. Am zweiten Spieltag folgte ein 4:1 gegen den SC Freiburg. Der enge Pokalauftakt war also kein schlechtes Vorzeichen.


