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+++ LIVE +++ FC im Ticker Köln-Joker trifft zum erneuten Ausgleich

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Start in die LigaRoter Rauch nach Ehrenapplaus: Anpfiff in Köln verspätet

FC-Fans zündeten auf der Tribüne vor dem Spiel gegen Hoffenheim rote Rauchbomben.

Copyright: Uwe Bödeker

FC-Fans zündeten auf der Tribüne vor dem Spiel gegen Hoffenheim rote Rauchbomben.

Der 1. FC Köln startete am Samstag mit dem Heimspiel gegen Hoffenheim in die neue Bundesligasaison. Vor dem Spiel gab es einen emotionalen Ehrenapplaus und eine Choreografie.

Am Samstagnachmittag (29. August 2026) startete auch der 1. FC Köln in die 64. Bundesligasaison. Schon Stunden vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim herrschte rund ums Rhein-Energie-Stadion die Vorfreude.  

Vor der Südkurve wurden beim Einlass ab 13.30 Uhr erste Sprechchöre angestimmt. Viele FC-Anhängerinnen und -Anhänger waren nach dem dürftigen 2:1 im Pokal bei Drittligist Würzburg allerdings auch skeptisch. Die bange Frage: Ob der FC im ersten Heimspiel überzeugen konnte?

FC-Fans voller Vorfreude, aber auch Skepsis

An der Unterstützung der Fans sollte es jedenfalls nicht scheitern. „Auf geht’s FC, kämpfen und siegen“, skandierten die Ultras. Capo Schell machte alle auf der Tribüne mit einer Ansprache nochmals heiß. Kurz vor dem Anpfiff präsentierten die Ultras in der Hans-Schäfer-Südkurve dann eine qualmige Vorstellung zum Start in die Saison. Auf einem Banner stand: „Für Chaos un Schlamassel, jo do simmer weltbekannt“. Dazu gab es rote Rauchbomben und rot-weiße Fähnchen. Durch den dichten Rauch verzögerte sich der Anpfiff um ein paar Minütchen.  

Vor dem Spiel gab es auch einen Ehrenapplaus für den verstorbenen ehemaligen Kölner OB Fritz Schramma. „Sein Wirken wird unvergessen bleiben“, würdigte ihn Stadionsprecher Michael Trippel in seiner Ansprache. In Schrammas neunjährige Amtszeit fiel der Neubau des Rhein-Energie-Stadions, für den er sich intensiv starkgemacht hatte. Schramma arbeitete auch in verschiedenen FC-Gremien mit: Er saß im Verwaltungsrat, im Nachfolgegremium Mitgliederrat und er war Mitglied in der FC-Gesellschafterversammlung.

Trainer René Wagner (38) nahm im Vergleich zum Pokalspiel (Montag, 24. August) nur eine Änderung vor. In die Startformation rückte Australiens WM-Spieler Paul Okon-Engstler. Marius Bülter rutschte für ihn auf die Bank. Köln startete in einem 4-2-3-1-System gegen Hoffenheim.

Die FC-Aufstellung gegen Hoffenheim: Schwäbe – Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Mensah – Krauß, Okon-Engstler – Thielmann, Johannesson, El Mala – Ache.

Zunächst auf der Bank: Zieler, Schmied, van den Berg, Friemel, Heskey, Maina, Skhiri, Bülter, Dallinga. Luca Waldschmidt und Sebastian Sebulonsen fehlten beide wegen Muskelverletzungen.

Bei der TSG gab es in der Offensive auch einige Ausfälle: Fisnik Asllani (verletzt) und Tim Lemperle (Gelb-Rot-Sperre aus der letzten Saison) waren nicht dabei. Andrej Kramaric saß nach Trainingsrückstand wegen einer Leisten-OP zunächst nur auf der Bank. 

Im letzten Vergleich beider Teams in Köln (2:2) hatte Ragnar Ache per Fallrückzieher das Traumtor der abgelaufenen Saison erzielt. Da konnte TSG-Keeper Oliver Baumann nur staunen. Er stand auch diesmal zwischen den Pfosten. Schiedsrichter der Partie war Florian Badstübner aus Nürnberg, seine Assistenten waren Markus Schüller und Thomas Stein. Als Video-Assistent war Patrick Hanslbauer im Einsatz.

Für den FC geht es am Freitag (4. September) weiter mit dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Anpfiff ist um 20.30 Uhr. Der VfB will sich dann bestimmt anders präsentieren als bei der 1:5-Auftaktpleite beim FC Bayern München. 

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