Beim 1. FC Köln wird hinter den Kulissen weiter umstrukturiert. Nach Informationen von EXPRESS.de wird ein Posten in der sportlichen Planung neu besetzt.
Kessler treibt Umbau voranKeller-Verpflichtung muss beim FC gehen
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Die Aufräumarbeiten am Geißbockheim gehen weiter. Thomas Kessler hatte bereits bei seinem Amtsantritt als Sportdirektor angekündigt, dass es im Zuge einer umfassenden Neustrukturierung auch personelle Konsequenzen geben wird.
„Es bedeutet nicht, dass ich hier alles auf links drehen werde. Aber es wird sicherlich die ein oder andere strukturelle, auch die eine oder andere personelle Anpassung geben“, sagte Kessler damals im Interview mit EXPRESS.de.
Thomas Kessler strukturiert den FC im Hintergrund um
Seinen Worten ließ er alsbald Taten folgen, als er nach wenigen Wochen Kevin Izzadeen als Leiter Administration vor die Tür setzte. Danach holte er den von Keller kaltgestellten Chefscout Martin Schulz zurück ins Boot.
Für die neu geschaffene Position des Technischen Direktors rückte Lukas Berg auf. Der frühere Leiter der Kölner Nachwuchsabteilung ist jetzt die rechte Hand von Kessler, nimmt ihm zahlreiche Aufgaben auf der Geschäftsstelle ab.
Wie EXPRESS.de exklusiv erfuhr, erfolgte nun die nächste weitreichende Entscheidung. Der FC trennt sich von „Mister Spielidee“! Der Klub und Matthias Borst haben sich geeinigt, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Der 39-Jährige hatte bereits Ende Januar seinen letzten Arbeitstag auf der Geschäftsstelle. Borst wurde im August 2023 von Christian Keller geholt, sein offizieller Job-Titel war „Koordinator Fußballausbildung“.
In seiner Funktion war Borst für die Entwicklung und Implementierung einer übergreifenden Spielidee zuständig, die sich über den Lizenzbereich, die U21, sowie alle männlichen und weiblichen Nachwuchsmannschaften erstreckte.
„Er bringt alle erforderlichen Kompetenzen und jede Menge praktische Erfahrung mit, um diese Position entsprechend unserer Vorstellung auszufüllen“, sagte Ex-Boss Keller damals. Zuvor hatte Borst bereits in ähnlicher Funktion für Bröndby IF, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC gearbeitet.
Künftig möchte der FC die Position neu ausrichten. Damit ist die Umstrukturierung aber immer noch nicht abgeschlossen, der Klub will vor allem sein Scouting-System ausbauen und optimieren.
„So erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, dass wir durch Transfererlöse mehr Geld als bisher generieren können. Konkret wollen wir uns mit besseren Rahmenbedingungen und höheren Erlösen sportlich immer weiter verbessern“, sagte Ulf Sobek kürzlich im EXPRESS.de-Interview.



