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„Auf jeden Fall“Keller wird bei El-Mala-Bruder konkret – Lob für Kwasniok

Christian Keller spricht in ein Sky-Mikro.

Christian Keller äußerte sich bei Sky unter anderem zu den El-Mala-Brüdern.

Am Deadline Day war Christian Keller diesmal nicht als Sportboss, sondern als Studiogast bei Sky gefordert. Dabei ging es vor allem um die El Malas.

Im vergangenen Jahr war Christian Keller am Deadline Day noch schwer beschäftigt, tütete den Transfer von Imad Rondic ein. Wenige Monate später war das Kapitel von Keller beim 1. FC Köln beendet – und Rondic versucht mittlerweile, seine Karriere bei Preußen Münster wieder in die Spur zu bringen.

Derzeit ist Keller nicht mehr als Sportboss im Fußball tätig – und hatte deshalb am Montag Zeit für einen Besuch im Studio von Sky Sport News.

El Mala als Joker? Keller lobt Kwasniok

Das Geschehen beim 1. FC Köln hat er nach wie vor im Auge. Nach seinen Informationen wolle der FC am letzten Transfer-Tag noch einen Sechser verpflichten, ließ Keller am späten Vormittag verlauten. Einen Namen nannte er nicht, einen klassischen Sechser holte der FC ebenfalls nicht, aber es gab Vollzug bei einem zentralen Mittelfeldspieler. Am Nachmittag wurde bekannt, dass Köln Bayern-Talent Felipe Chavez (18) ausleiht.

Besonders schaut Keller natürlich auf die Entwicklung von Said El Mala (19), der noch unter seiner Verantwortung verpflichtet wurde. „Das war ein guter Deal für uns. Dass Said El Mala so eine Entwicklung hinlegt, haben wir uns alle erhofft und waren uns auch recht sicher in der Talent-Prognose. Aber dass er in seinem ersten Bundesliga-Jahr so durchstartet, ist schon bemerkenswert“, betonte Keller.

Das Dauerthema in Köln: Setzt Trainer Lukas Kwasniok den Youngster zu häufig nur als Joker ein? Keller hat dazu eine klare Meinung. „Die Leute sagen, El Mala muss von Anfang an spielen. Immer, wenn der auf dem Platz ist, passiert was. Das stimmt auch. Aber man darf nicht vergessen, dass er sehr jung ist, 19 Jahre alt“, sagte er.

Für Kwasnioks Umgang mit der Personalie El Mala gab es ein Lob. „Er ist erst seit einem halben Jahr auf Bundesliga-Niveau unterwegs, muss sich erst an die Intensität gewöhnen. Er hat auch ein paar Themen, in denen er sich noch entwickeln muss, zum Beispiel in der Arbeit gegen den Ball. Ich interpretiere es so, dass Lukas Kwasniok ihn behutsam aufbaut. Kwasniok macht das bislang gut. Die Entwicklung von El Mala spricht auch für den Trainer.“

Keller war es zudem wichtig, klarzustellen, dass auch Malek El Mala (20) nicht nur wegen seines Bruders verpflichtet wurde. Auch der Stürmer habe Potenzial. Keller: „Er ist wirklich ein großes Talent. Also, er ist nicht nur ‚mitverpflichtet‘ worden, damit Said kommt, sondern er ist verpflichtet worden, weil Malek auch sehr interessant ist. Er ist nur körperlich noch nicht ganz so weit.“

Dann wurde Keller konkret. Auf die Frage, ob er Malek El Mala perspektivisch ebenfalls den Sprung in die Bundesliga zutraue, sagte der Ex-FC-Boss: „Ich traue ihm auf jeden Fall die 2. Liga zu, wenn er gesund bleibt.“

Doch damit nicht genug. „Du weißt nie zu 100 Prozent, denn du hast keine Kugel, wie sich ein Jugendspieler entwickeln wird, aber er hat auch Aspekte in seinem Spiel, die ihn für die Bundesliga qualifizieren können“, so Keller.

Malek El Mala sei allerdings nicht so stabil, wie Said. „Er ist eher so ein großer, schlagsiger Junge. Der braucht noch ein bisschen Zeit, bis er mehr Rumpfstabilität hat, damit er weniger verletzungsanfällig wird. Das dauert bei den Jungs ab und zu zwei, drei Jahre, bis die im Herrenfußball angekommen sind. Aber ich würde ihn nicht abschreiben, sondern ganz genau auf den gucken“, erklärte Keller.

Dominique Heintz trainiert individuell.

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