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Bayern-Bubi legt losChávez beim FC: Diese Profis müssen sich warm anziehen

Am Dienstag trainierte der jüngste und letzte Winterzugang, Felipe Chávez, erstmals mit dem 1. FC Köln. Er ließ erkennen, warum der FC ihn vom FC Bayern geholt hat. Einige FC-Profis müssen sich jetzt warm anziehen.

Felipe Chávez muss noch einiges lernen beim 1. FC Köln. Nach seinem ersten Training ging er am Dienstag (3. Februar 2026) schnurstracks in die Kabine. Da die Einheit öffentlich war, erfüllten die anderen Kollegen noch fleißig Autogrammwünsche der wartenden Fans. Chávez ist das wohl noch nicht gewohnt – am unzugänglichen Bayern-Trainingsgelände an der Säbener Straße müssen in der Regel keine Fan-Wünsche erfüllt werden.

Im sportlichen Bereich ist der 18-Jährige auch noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung. Doch gleich im ersten Training am Geißbockheim ließ er sein Können aufblitzen. Im Mannschaftskreis durfte er kurz ein paar Worte an die Kollegen richten und sich vorstellen, es gab Applaus. Chávez fügte sich dann prima ein, trug Bälle, half beim Verschieben der Tore und lachte viel mit den Kollegen.

Erstes Training in Köln: Felipe Chávez zeigt, was er drauf hat

In den Spielformen hatte er zunächst ein paar Standprobleme, rutschte auf dem seifigen Rasen weg. Doch dann nahm er Fahrt auf. Said El Mala wurde von ihm getunnelt, auch vor Mittelfeld-Abräumer Tom Krauß hatte Chávez wenig Respekt, stellte seinen Körper rein, schubste und behauptete sich. Nur in Ron-Robert Zieler fand er seinen Meister, als der Keeper einen feinen Schlenzer erahnte und sich den Ball schnappte. 

Bei Chávez war in allen Momenten großer Ehrgeiz zu erkennen, er haderte, wenn etwas nicht klappte, warf die Arme in die Luft, wenn der Ball am Pfosten landete oder ein Schuss geblockt wurde. Technisch wirkte der 1,77 Meter große Youngster äußerst versiert. Schnelles Passspiel, Ein-Kontakt-Fußball, guter Überblick, starke Positionierung – all das hat er bei den Bayern auf gelernt. 

Im ersten Training setzte er ein ums andere Mal die Kollegen gut in Szene. Natürlich gelang nicht alles, aber er war präsent und versteckte sich nicht. Auch defensiv bekam er oft einen Fuß dazwischen und sicherte so seinem Team einen Ballbesitz.

Nach seiner Ankunft müssen sich jetzt einige FC-Profis warm anziehen. Allen voran Isak Johannesson, Denis Huseinbasic, aber auch Tom Krauß, Eric Martel oder Offensivspieler wie Luca Waldschmidt, Said El Mala oder Linton Maina. Chávez kann im Mittelfeld oder der Offensive flexibel eingesetzt werden. Mal sehen, wie Trainer Lukas Kwasniok (44) mit ihm plant. Der Coach wirkte nach dem ersten Training nicht unzufrieden mit dem ersten Auftritt des Bayern-Bubis. Sagen wollte er allerdings noch nichts.

Doch wer ist dieser neue Kölner? Chávez wurde im bayerischen Aichach geboren, seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Peruaner. Er hat schon einen Einsatz für die Nationalmannschaft Perus auf dem Konto. Chávez begann seine Karriere in der Jugend des FC Augsburg, ging 2019 in die Jugendakademie des FC Bayern.

In dieser Saison erzielte er in zwei Youth-League-Spielen für die U19 der Bayern in drei Spielen zwei Tore, in der vergangenen Saison waren es drei Tore in fünf Einsätzen, plus eine Vorlage. Keine Frage, der 18-Jährige zählt international zur heißesten Ware seines Jahrgangs.

Bei den Bayern wurde er meist im offensiven Mittelfeld aufgestellt, doch er spielte auch als Rechtsaußen, Linksaußen oder Mittelstürmer. In dieser Saison kam er zu seinen zwei ersten Profi-Einsätzen beim FC Bayern, spielte sieben Minuten beim 8:1 über Wolfsburg und fünf Minuten beim 1:2 gegen den FC Augsburg. Jetzt soll er beim FC die nächsten Schritte gehen und mehr Spielzeit in der Bundesliga sammeln.

Nach der sechsmonatigen Leihe hat der FC eine Kaufoption, doch die Bayern könnten ihr Talent sofort zurückkaufen. Es wird spannend, zu sehen, wo seine Entwicklung hingeht.

Lina Szaraz, im Trikot von Werder Bremen, läuft mit dem Ball am Fuß über das Spielfeld.

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