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Wegen Bundeskanzler-AuftrittHector verrät unangenehmen Kabinen-Moment beim FC

Der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in der Kabine der deutschen Handball-Nationalmannschaft erinnerte Ex-Fußballer Jonas Hector an einen Moment aus seiner Spieler-Karriere.

Bei diesen Bildern wünschte sich der Bundeskanzler Friedrich Merz (70) hinterher womöglich, dass Kameras in der Kabine auch weiterhin ein absolutes Tabu-Thema wären: Sein Besuch bei den deutschen Handballern taugte nach dem verlorenen EM-Finale nicht gerade zum Imagefilm.

Zwar versuchte der Bundeskanzler, die niedergeschlagene DHB-Auswahl am Sonntag (1. Februar 2026) gleich wieder aufzubauen und für die Heim-WM 2027 zu motivieren, mit einer Phrase griff er dabei allerdings daneben. Ex-Nationalspieler Jonas Hector (35) fühlte sich im Podcast „Schlag und Fertig“ an seine Zeit beim 1. FC Köln erinnert.

Hector erinnert sich an unglücklichen Start für FC-Trainer

Als Podcast-Partner Fabian Köster (30) dem langjährigen FC-Kapitän vom Kabinen-Moment berichtete, kündigte er die Szene als „Stromberg-Parodie des Friedrich M.“ an. Und tatsächlich haftete den Worten des Bundeskanzlers das für die Comedy-Serie typische fehlende Gespür für die Situation an.

Nach einem kurzen Lob für das gerade zu Ende gegangene Turnier sagte Merz bei seinem Aufmunterungsversuch voller Überzeugung: „Die Dänen haben in ihrem Land die Europameisterschaft gewonnen. Und wir haben nächstes Jahr im eigenen Land die Weltmeisterschaft, oder?“

Bei seinem folgenden „Nach dem Spiel ist …“ schien er kurz auf das „… vor dem Spiel“-Echo aus dem Kreis der Handballer zu warten. Als klar war, dass die Reaktion ausbleiben würde, vervollständigte er den Satz lieber schnell selbst. Unter dem Instagram-Video des Bundeskanzler-Accounts sammelten sich anschließend viele belustigte Kommentare.

Hector, der die Bilder zuvor nicht gesehen hatte, konnte es bei Kösters Erzählung zunächst kaum glauben. „Oh nee. „Nein, wirklich, hat er …?“, fragte er zunächst ungläubig. Als er die Szenen dann selbst zu sehen bekam, gestand er immerhin ein: „Er kriegt es noch relativ schnell gerettet.“ Dennoch fühlte sich Hector an einen unangenehmen FC-Moment erinnert.

Zu Beginn der Saison 2019/2020 hatte Achim Beierlorzer (58) den Trainerjob beim FC angetreten, erstmals gefordert waren seine Spieler bei einem Turnier in der Saisonvorbereitung. Bei der Ansprache kurz vor dem Spiel überrumpelte der neue Coach seine Schützlinge dann plötzlich.

„Auf einmal hat Achim Beierlorzer was gesagt, damit hat keiner gerechnet“, berichtete Hector. Mit dem Ausruf „Wir sind ein …“ wollte der Trainer seine Spieler zum gemeinsamen, lautstarken „... Team!“-Ruf animieren. Sein Vorstoß kam jedoch zu unerwartet, sodass nur wenige Spieler vorsichtig einstimmten und der Rest sich peinlich berührt fühlte.

„So war unser Moment, den ich mal so ähnlich miterlebt habe. Da mussten wir uns auch angucken und dachten so: Nein, weiß ich jetzt nicht. Das war gar nicht das, was du vermitteln willst. Das kann unangenehm sein“, fasste Hector die Kabinen-Szene zusammen.

Zwei Heimsiege in Folge gab es zuletzt für den 1. FC Köln. Trainer Lukas Kwasniok fordert weitere Erfolge.

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