FC legte Einspruch ein DFB nimmt falsche Jakobs-Entscheidung zurück

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Falsche Entscheidung: Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck verwechselte zwei FC-Profis und zeigte Ismail Jakobs vom 1. FC Köln beim 1:1 gegen Werder Bremen am 7 März zu Unrecht die Gelbe Karte.

Köln – Ungläubig hatte Ismail Jakobs (21) auf den Gelben Karton geschaut: Schon früh in der Partie gegen Werder Bremen am Sonntag (7. März) im Rhein-Energie-Stadion wurde der U21-Nationalspieler von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck (34) verwarnt. Doch nun hob der DFB die Gelbe Karte wieder auf.

  • Schiedsrichter verwechselte die Spieler des 1. FC Köln
  • Ismail Jakobs hätte bei der nächsten Verwarnung Sperre gedroht
  • 1. FC Köln hatte Einspruch gegen die Gelbe Karte eingelegt

Der 1. FC Köln hatte zuvor Protest gegen die Verwarnung eingelegt.

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Dieser Konter musste gestoppt werden: Nach 21 Minuten startete Bremens Milot Rashica (24) nach einem Angriff des 1. FC Köln die Gegenattacke. FC-Mann Elvis Rexhbecaj (23) versuchte, ihn regelwidrig zu stoppen, Rashica aber ließ sich nicht aufhalten. Schiri Jöllenbeck entschied auf Vorteil. Als dann aber Jakobs dem Werder-Stürmer per Grätsche den Ball abluchste, pfiff er die Situation doch ab.

So weit, so regelkonform. Dann aber zog er Gelb gegen den völlig überraschten Jakobs. Es wäre seine vierte Verwarnung in der Saison gewesen, noch eine Verwarnung – und der Stammspieler auf der linken Kölner Seite hätte eine Partie zuschauen müssen.

1. FC Köln mit Einspruch beim Sportgericht

Nach Ansicht der TV-Bilder war auch den FC-Verantwortlichen klar: Hier ist dem Referee ein Fehler unterlaufen. Die Sportliche Leitung mit Manager Horst Heldt (51) legte Einspruch ein. Und siehe da: Das DFB-Sportgericht in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise gab dem 1. FC Köln recht.

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Referee Jöllenbeck hatte erklärt, dass es sich bei der Verwarnung tatsächlich um eine Verwechslung der beiden beteiligten FC-Profis gehandelt habe. Die TV-Bilder stützten diese Aussage. Die Karte gegen Ismail Jakobs wurde annulliert, er steht wieder bei drei Verwarnungen aus den Spielen gegen den VfB Stuttgart, Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld, muss also nicht fürchten, beim nächsten gröberen Foul ein Spiel Sperre zu kassieren.

Rexhbecaj muss derweil keine weiteren Konsequenzen fürchten.

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