Friedhelm Funkel beobachtet die Situation beim 1. FC Köln ganz genau, auch wenn ihm nach dem Aus von Lukas Kwasniok ein anderer Trainer vorgezogen wurde. Mit dem ist Funkel ohnehin sehr zufrieden.
„Zu 1000 Prozent“Friedhelm Funkel gibt unmissverständliche FC-Garantie

Auch in dieser Saison wurde er zwischenzeitlich mal beim 1. FC Köln gehandelt: Als sich das Aus von Trainer Lukas Kwasniok (44) am Geißbockheim abzeichnete, galt Friedhelm Funkel (72) als möglicher Feuerwehrmann für die entscheidenden Wochen im Abstiegskampf.
Dass Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) sich am Ende für eine Beförderung von René Wagner (37) entschloss, ist für den bei dieser Entscheidung verschmähten Aufstiegstrainer kein Grund für Frust. „Ich kann die Entscheidung und den Weg von Thomas Kessler nachvollziehen“, sagte Funkel der „Bild“.
Funkel lobt Arbeit von Kwasniok-Nachfolger Wagner
Nicht nur die tägliche Arbeit auf dem Trainingsplatz und im Umgang mit der Mannschaft in der Kabine würde diese Entscheidung bestätigen.
„Ich freue mich für den FC, dass der nach der Freistellung von Kwasniok die Punkte geholt hat, die man holen musste. Sie haben das gut gemacht und hatten bei St. Pauli auch das Glück, das sie zuvor in der Saison sicher nicht so hatten“, erklärte Funkel.
Der Kurswechsel sei dabei ein Erfolgsfaktor: „Er hat eine etwas andere und menschlichere Ansprache als Kwasniok, ist vielleicht etwas verständnisvoller und vor allem ruhiger. Lukas war manchmal ein Vulkan. Wagner beruhigt jetzt alles, nimmt die Spieler auch schon mal in den Arm und kommt bei der Mannschaft einfach gut an.“
In dieser Konstellation macht sich Funkel auch keine Sorgen um den Klassenerhalt, gab dem FC praktisch eine Rettungsgarantie. „Daran habe ich nicht den geringsten Zweifel“, sagte er vollmundig.
„Der FC wird die drei, vier Punkte, die sie noch brauchen, holen und hält die Klasse zu 1000 Prozent. Spätestens nach dem Heidenheim-Spiel am 33. Spieltag ist Köln gerettet“, unterstrich Funkel seine Aussage sogar noch einmal.
Ein Szenario, das jeder FC-Fan zum Ende einer turbulenten Saison mit Kusshand nehmen würde. Schließlich gibt es auch andere Meinungen, in Peter Neururer (70) sagte ein anderer ehemaliger Kölner Trainer gegenüber EXPRESS.de mit Blick auf die Tabelle: „Die Situation des FC ist gefährlich, weil da andere Vereine auf Augenhöhe sind.“

