FC-Schock: Huseinbasic geht wegen zu wenig Spielzeit
Huseinbasic wollte wegMittelfeldspieler verlässt den FC und wechselt nach Portugal

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Denis Huseinbasic verlässt Köln in Richtung Portugal. (Archivbild)
Nächster Abgangs-Schock für den FC! Ein zentraler Spieler sagt Tschüss. Nach vier Spielzeiten bei den Geißböcken sucht Denis Huseinbasic eine neue Herausforderung im Ausland – und sein Beweggrund für den Weggang dürfte bei vielen Anhängern auf Verständnis stoßen.
Die Tinte ist trocken: Der zentrale Akteur Denis Huseinbasic (24) kehrt dem 1. FC Köln den Rücken und schließt sich umgehend dem portugiesischen Club Sporting Braga an. Diese Information gab der Verein in einer offiziellen Erklärung bekannt.
Die Initiative für den Transfer ging allerdings nicht vom Club aus, sondern vom Profi persönlich. „Deni hat in der vergangenen Saison nicht die Spielzeit gesammelt, die er sich vorgestellt hatte, und kam mit dem Wechselwunsch auf uns zu“, so die Worte von FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. Eine offene Aussage, die verdeutlicht, was den Spieler unzufrieden machte.
Mangelnde Spielpraxis als entscheidender Grund
Die Statistik untermauert Huseinbasics Entscheidung. Während der kompletten vergangenen Spielzeit kam er wettbewerbsübergreifend (Bundesliga und DFB-Pokal) lediglich auf 16 Einsätze im Trikot der Kölner. Das ist für einen Profi seines Alters mit seinen Zielen klar unzureichend.
Huseinbasic war eine bedeutende Stütze der Mannschaft und bestritt in den vier Jahren seiner Vereinszugehörigkeit ganze 108 Partien für den Club aus der Domstadt. Sein Weggang stellt für den FC einen herben Verlust dar.
Bewegende Worte an die FC-Anhängerschaft
Mit einem Video-Statement auf der Social-Media-Plattform X wandte sich Huseinbasic persönlich an die Anhängerschaft und nahm gefühlvoll Abschied. Eine Geste, die von zahlreichen Fans positiv aufgenommen wurde.
Sein zukünftiger Arbeitgeber, Sporting Braga, beendete die vergangene Spielzeit als Tabellenvierter in Portugal. In der Europa League schaffte es die Mannschaft bis ins Halbfinale, unterlag dort aber dem SC Freiburg. (dpa/red)
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