Das wird ein Highlight vor über 50.000 Fans! Die A-Jugend des 1. FC Köln trifft am Mittwoch auf Inter Mailand.
Youth-League-Wahnsinn in KölnDarum darf Said El Mala nicht mitspielen

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Freut sich auf die Youth-League-Partie gegen Inter Mailand: U19-FC-Trainer Stefan Ruthenbeck
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Solche Spiele gibt es nicht alle Tage: Die U19 des 1. FC Köln spielt im Sechzehntelfinale der Uefa Youth League gegen Inter Mailand und hat Heimrecht. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, 18 Uhr, geht es im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion rund.
Vor dem Duell der beiden Traditionsvereine fragen sich viele Fans: Warum spielt Said El Mala (19) nicht mit bei den Kölnern?
FC-Trainer Stefan Ruthenbeck über El Mala: „Er darf einfach nicht“
EXPRESS.de hakte bei FC-Trainer Stefan Ruthenbeck (53) nach. Der Coach erklärt die Gründe: „Wir haben uns nicht dagegen entschieden, er darf einfach nicht. Wenn du 2006er Jahrgang bist, dann musst du eine gewisse Anzahl an Spielen oder Jahren beim 1. FC Köln absolviert haben. Das hat er nicht.“
El Mala ist am 26. August 2006 geboren, kam aber erst 2025 zum FC. Zuvor spielte er bei Viktoria Köln. Ruthenbeck erklärt weiter: „Wir dürfen nur drei Spieler aus dem 2006er Jahrgang dabei haben. Fünf haben wir für den 40er-Kader nominiert, am Spieltag müssen wir auf drei reduzieren. Das werden Nick Zimmermann, Fayssal Harchaoui und Youssoupha Niang sein.“
Auch Fynn Schenten (18) der zuletzt sein Debüt bei den Profis gab, wird im Aufgebot stehen. Viele Jungs erwartet Neuland. Knapp eine Woche vor dem Spiel vermeldete der FC am Donnerstag (29. Januar): „Ausverkauft! Das Youth-League-Spiel steigt vor 50.000 Fans“.
FC-Trainer Ruthenbeck hoffte, dass alle Besucherinnen und Besucher wissen, dass es sich um Jugendfußball handelt. Wenn einer mal technische Probleme habe, solle nicht gleich gepfiffen werden oder Unruhe aufkommen. Der FC betont zudem, dass das Spiel auch in den Bereich Ausbildung fällt. Die große Bühne sei für viele Talente eine Chance, sich zu zeigen.
Kapitän Jonathan Friemel verspricht: „Wir werden am Mittwoch auf jeden Fall alles reinhauen.“ Die Fans dürfen ein Duell mit offenem Visier erwarten. Sollte es nach der regulären Spielzeit über 90 Minuten noch unentschieden stehen, kommt es gleich zum Elfmeterschießen, um einen Sieger zu ermitteln.



